Zwischenstand im Europacup der Ultramarathons Serie 2009

Der Europacup der Ultramarathons ist ein jährlich ausgetragener Wettbewerb bei dem 2009 mindestens 3 von 5 Wertungsläufen absolviert werden müssen. Diese Wertungsläufe sind Läufe über mehr als Marathondistanz in schönen Landschaften Europas, und zwar in Tschechien (Mnisek pod Brody, 50km), Deutschland (Rennsteig 72,7km, Alb Marathon 50km), der Schweiz (Biel 100km) und Slowenien (Celje, 75km)

In der Serie 2009 des Europacups liegt nach der Zwischenwertung mit 2 von 3 Wertungsläufen bei den Frauen Bärbel Lemme, Moellner SV, durch ihren Sieg in Mnisek und einer Laufzeit von 6:45 beim Rennsteiglauf (2.Platz) vorne. Da sie in Biel mit 9:40 ins Ziel gelaufen ist führt sie auch die Zwischenwertung 3 von 3 Wertungsläufen an. Sie war 2008 auf dem 4. Platz der ECU-Wertung und hatte 2007 gewonnen. Auf dem zweiten Platz liegt Nicole Benning aus Vaihingen mit Zeiten von 9:06 in Biel (Platz 2) und 7:16 beim Rennsteig.

Die Zwischenwertungsliste bei den Männern führt Hannes Kranixfeld aus Poellau an, der im Vorjahr Dritter im Europacup war, mit einem Sieg in Mnisek (zusammen mit Danny Thewes, Moellner SV) und einer Laufzeit von 5:49 beim Rennsteig. Auf dem 2. Platz liegt Danny Thewes mit 6:16 beim Rennsteig und dem Sieg in Mnisek. Hinter ihm folgt Stefan Daum, Raunheim, mit Laufzeiten von 8:39 in Biel und 6:22 beim Rennsteig.

Sollte allerdings einer der Bestplatzierten vom Rennsteig, das sind Christian Stork (Kempten) mit 5:29, Karsten Kühne (AUT) oder Anton Philipp (Kempten) mit 5:33 sowie Eberhard Rainer (Antholzer Tal) mit 5:34, noch in den ausstehenden 2 weiteren Europacupläufen gut abschneiden, könnten sie die jetzt vorn liegenden noch von den ersten Plätzen verdrängen. Entsprechendes gilt für die Bestplatzierten in Biel Walter Jenni mit 6:59 und Rolf Tallinger mit 7:28. Die Entscheidung wird beim Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd am 24.10.2009 fallen.

Nach den Zwischenwertungslisten mit 2 absolvierten Läufen sind 38 Frauen und 182 Männer Anwärter auf das Finisher T- Shirt Europacup der Ultramarathons 2009.

Alle Wertungsläufe im Europacup sind besondere Herausforderungen. Man muss mit den individuellen Schwierigkeiten fertig werden. Das Erleben und kennen lernen unterschiedlicher europäischer Landschaften, der dort wohnenden Menschen und ihrer Kultur, die Begegnung und Wertschätzung der Ultramarathonläufer und - läuferinnen aus verschiedenen europäischen Nationen ist ein zusätzlicher persönlicher Gewinn.

Weiter Informationen zum Europacup der Ultramarathons, Zwischenwertung und Endwertung (auch Vorjahr) erhält man unter: www.rennsteiglauf.de

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Erich Wenzel
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Der Berg ruft – 19. Alb Marathon 2009

Genauer gesagt rufen sogar drei Berge im Chor, denn auch dieses Jahr wollen die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen beim Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd überwunden werden.
Rund um die Kaiserberge haben im Juni und Juli inzwischen die vorbereitenden Besprechungen mit den beteiligten Vereinen (TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, THW und Rotes Kreuz Schwäbisch Gmünd) stattgefunden, damit die Großveranstaltung auch in der 19. Auflage wieder einen möglichst reibungslosen Verlauf nimmt.

Bis heute (5.8.) haben sich 135 Alb- Marathonläufer (und –läuferinnen), 30 Rechbergläufer, 15 10km-Läufer und ausgesprochen wenige Walker angemeldet. Bei den Hauptwettbewerben über 50 und 25km liegen die Zahlen auf dem Niveau oder etwas unter den Vorjahreszahlen, beim 10km-Lauf und den Stafetten darüber. Allerdings beginnt die Hauptanmeldezeit erst jetzt so richtig, sodass ein eindeutiger Trend noch nicht absehbar ist.
Wir erwarten, dass der Alb Marathon auch in diesem Jahr der größte Ultramarathon Süddeutschlands sowie nach Teilnehmerzahl und gelaufenen Kilometern der größte Volkslauf im Ostalbkreis bleibt.

Favoriten
Beim 50km Lauf hat bei den Herren bisher noch kein heißer Favorit auf den Gesamtsieg gemeldet. Jürgen Wieser, neunmaliger Seriensieger und Inhaber des Streckenrekords von 3:12h hatte im Vorjahr erklärt, in guter Form noch einmal antreten zu wollen um seine 10 Siege voll zu machen.
Bei den Frauen freuen sich die Veranstalter von der DJK Schwäbisch Gmünd ganz besonders über die Rückkehr von Isabella Bernhard ins Wettkampfgeschehen. Nach ihren Siegen 2001 und 2002 –wo sie den derzeit immer noch gültigen Streckenrekord von 3:48, 14h aufstellte- hatte sie ja 2003 einen schweren Fahrradunfall, nach dem sie erst in diesem Jahr wieder Wettkämpfe bestritt. Es ist nun sicher zu früh, sie nun gleich wieder zur alles überragenden Favoritin zu stilisieren, aber bisher ist bei den Damen eben auch keine ebenbürtige Konkurrenz in Sicht.

Auf der 25km- Strecke wird sich jeder, der gewinnen möchte mit dem Vorjahressieger und mehrfachen Sieger des Hohenlohe Marathons, dem Remstäler Hauke Dutschak auseinander setzen. Bisher ist niemand in Sicht. Hauke hat wieder einmal fast als erster gemeldet und wie ein guter Schwabe den Frühbucherrabatt genutzt.

Favorit auf der 10km- Strecke ist sicherlich wieder Johannes Großkopf, der in diesem Jahr von der ausrichtenden DJK Schwäbisch Gmünd zum Sparda- Team Rechberghausen gewechselt ist, sich aber auf seiner Gmünder Hausstrecke nach wie vor nur ungern schlagen lassen wird. Zuletzt hat Johannes in einer Zeit von 33:30 min den Aalener Stadtlauf gewonnen.

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