Halleluja - Schwäbische Alb Marathon voraussichtlich weiter über die drei Kaiserberge – Rahmenbedingungen sind noch zu klären
Der erste Landesbeamte und stellvertretende Landrat des Landkreises Göppingen, Ulrich Majocco hat gestern bekannt gegeben, dass die Bedenken des Forstamts wegen der Streckenführung für Alb Marathon und Barbarossalauf ausgeräumt seien. „Wir sehen die Bedeutung dieser beiden Veranstaltungen“, erklärte Ulrich Majocco, der aber gleichfalls betonte, dass „die Nutzungsansprüche des Hohenstaufen in den vergangenen Jahren zugenommen haben und noch zunehmen werden“. Die Sorge der Nutzungskollisionen sei maßgeblich der Grund für die Bedenken der Forstbehörde gewesen, die nach dem 21. Sparkassen Alb Marathon der DJK Schwäbisch Gmünd am Wochenende deshalb keine weiteren Läufe mehr über den Gipfel des Hohenstaufen zulassen wollte.
Deshalb müssten künftig klare und verbindliche Rahmenbedingungen für die Nutzung vereinbart werden. Das sei Voraussetzung für die weitere Zustimmung. Diese Rahmenbedingungen müssten in einem nun folgenden Gespräch mit beiden Veranstaltern besprochen werden sollen. „Die Veranstalter werden Einladungen von uns erhalten“, so Ulrich Majocco. „Wir haben aber festgelegt, die beiden Marathonläufe unter Benutzung des Gipfels weiterhin zuzulassen.“
„Das ist eine unheimliche Erleichterung für mich“, freute sich Alb-Marathon-Organisationschef Erich Wenzel. „Der Alb Marathon ohne die Überquerung der drei Berge wäre nicht mehr der Alb Marathon, wie er inzwischen in der Läuferszene europaweit mit großem Erfolg geschätzt wird. Dem Gespräch im Landratsamt in Göppingen sehe ich hoffnungsvoll entgegen. Wir sind uns sicher, dass wir dort fair miteinander umgehen werden und die unterschiedlichen Nutzungsinteressen in Einklang bringen können.“
Matthias Wenzel, Pressesprecher des Alb Marathons fügt hinzu: „Wenn wir bei dieser Gelegenheit auch andere Dinge besser klären können, dann hat das Ganze am Ende vielleicht sogar sein Gutes; z.B. war eine der verständlichen Befürchtungen des Forstamts, dass ein Waldbesitzer dafür haftbar gemacht werden könnte, wenn ein Läufer auf seinem Grundstück fallen und sich verletzen sollte. Wir können das sicher noch besser ausschließen als bisher. Ob am Hohenstaufen oder anderswo.“
Wachablösung beim 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd – Überraschungssieger aus Frankreich schlägt elfmaligen Rekordsieger Wieser und WM- Bergläufer Sturm in dramatischer Schlußphase
21. Schwäbische Alb Marathon am 22.10.2011
Herren:
1. CHARLES- MANGEON, Benoit (TF Feuerbach), 3:22,07h
2. STURM, Marco (LLC Marathon Regensburg) 3:26,19h
3. WIESER, Jürgen (Kaiserteam) 3:29,45h
4. IINO, Wataru (SG Stern Stuttgart) 3:31,04h *2min Strafzeit
5. BARZ, Michael (TSV Durach) 3:34,03h
6. ZIMMERMANN, Achim (SV Mindelzell) 3:36,01h*2min Strafzeit, laufendes Verfahren)
Frauen:
1. FREY, Dorothea (EK Schwaikheim) 3:59,01; sechstschnellste je gelaufene Zeit.
2. BRAUN, Marion (SV Germania Eicherscheid) 4:15,15h
3. KENKENBERG, Gabriele (LC Olympia Wiesbaden) 4:21,55h
4. LIEB, Stephanie (SV Bergdorf Höhn) 4:27,24h
5. DURRY, Simone (TG Neuss) 4:28,37
Europacup
Europacup der Ultramarathons (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Renn-steiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien),57 km Wörthersee Trail (Österreich) und 50 km Alb- Marathon. Gewertet wurden die 3 jeweils besten Ergebnisse; angegeben sind die addierten und gewichteten Rückstände auf die schnellsten Europacup- Teilnehmer der einzelnen Läufe in Sekunden)
Herren (109):
1.Stork, Christian (D - Rettenberg) - 0 sec
2. Potocnik, Bostjan (SLO - Skofja) – 814 sec
3. Schmaeding, Ralf (D – Holzgerlingen) – 2005 sec
4. Beha, Daniel (D- Amberg) – 2824 sec
5. Hoefner, Hendrik (D – München) – 3108 sec
Frauen (16):
1. Braun, Marion (D – SV Germania Eicherscheid) – 0 sec
2. Lieb, Stephanie (D – SV Bergdorf Höhn) – 3497 sec
3. Roentzsch, Simone (D- Pulsnitz OT) – 4597 sec
4. Kenkenberg, Gabriele (D- Kriftel) – 5285 sec
5. Hausner, Rosi (D – Staufenberg) – 8387 sec
Allgemeines
Am Samstag, dem 22.10. fand der größte Ultramarathon Süddeutschlands statt, der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd über 50 km. Er wird von der DJK Schwäbisch organisiert und von der Gmünder Tagespost präsentiert. Weitere Teilstrecken sind der Tagespost- Rechberglauf über 25km, das 18km DJK- Walking, der Umicore 10km- Lauf, der Umicore 1,8km Schülerlauf sowie die Sparkassen Bambiniläufe.
Abgesehen von den -2°C Frost am Morgen, fand der Alb Marathon an einem „Altweibersommer“- Tag statt. Bei Temperaturen von 10 bis maximal 15° tagsüber und viel Sonne, auf den bergen aber kaltem Wind waren gute Laufbedingungen und eine schöne Fernsicht von den 3 Kaiserbergen geboten.
So konnte man wieder einmal die besondere Atmosphäre und die weiten Ausblicke von den 3 Kaiserbergen genießen.
Wegen des schönen Wetters, teilweise wohl auch aus Solidarität mit dem Veranstalter angesichts der angedrohten Streckenänderung am Hohenstaufen gab es Nachmeldungen in enormem Umfang, sodass am Ende sogar die Startnummern ausgingen. Ca. 20 Läufern wurde deshalb frei gestellt, ohne Erfassung und Zeitnahme am Lauf teil zu nehmen.
Der Start erfolgte für die 25- und 50km- Wettbewerbe gemeinsam um 10:00h vom historischen Marktplatz in der Mitte der Stadt, wo die Läufer und Power Walker von Bürgermeister Joachim Bläse und Herrn Holger Kreuttner von der Kreissparkasse auf die Strecke geschickt wurden.
Das Startsignal zum Umicore 10km- Lauf gab um 12:00h der Geschäftsführer von Umicore Schwäbisch Gmünd, Thomas Engert, der anschließend auch noch mitlief. Dem 12:00h- Startschuß vorausgegangen war eine absolut sehen- und hörenswerte Gesangseinlage à la Elvis Presley von Richie Newton zugunsten der Aktion „Powerhearts“. „Powerhearts“ versucht, mit Musik, Kunst und Sport schwerkranken notleidenden Kindern eine lebensrettende Operation oder Therapie zu ermöglichen. Prominenter Botschafter von Powerhearts ist Jürgen Wieser.
Neben der DJK waren wieder die Partnervereine TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, das Jugendhaus, das DRK, das THW, die Freiwillige Feuerwehr Gmünd und der AGV 1973 bei der Organisation bzw. als Helfer dabei, außerdem auch die Stadt Schwäbisch Gmünd. Auch die Sparkasse hat für die Bambiniläufe zusätzliche Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt; weitere Helfer kamen von Schulklassen des Parler Gymnasiums und der Franz von Assisi-Schule. Insgesamt waren ca. 200 Helfer im Einsatz, um die Großveranstaltung angemessen zu bewältigen.
Teilnehmerzahlen
Mit Meldezahlen von insgesamt 1.501 zahlenden Teilnehmern sowie 1.345 Läufern im Ziel gab es bei den Meldezahlen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Teilnehmeranstieg auf allen Laufstrecken von 10 bis 50km, besonders stark bei den Stafetten. Bei Walking, Power Walking und 1,8km gingen die Teilnehmerzahlen leicht zurück. Der leichte Anstieg auf der 25 und 50km- Strecke ist besonders erfreulich, weil der Gesamttrend der Teilnehmerzahlen auf Langstrecken derzeit ja deutlich nach unten geht. Allerdings sind viele vorangemeldete Teilnehmer wegen einer Grippewelle de facto nicht angetreten und erhalten einen Startgutschein fürs Folgejahr. Es gab 491 Zieleinläufe über 50km, 346 Zieleinläufe über 25km, 192 Zieleinläufe über 10km, 12 Powerwalker (25km) und 42 Nordic Walker (18km), 238 Stafettenläufer sowie 34 Teilnehmer bei den Gmünder Jugendmeisterschaften über 1,8km. Dazu kommen noch die Bambiniläufe mit ca. 150 Teilnehmern, sodass insgesamt über 1600 Menschen angemeldet und 1500 im Ziel waren.
Der Sparkassen Alb Marathon 50km
Herren
Hier gab es wie erwartet einen harten Wettkampf um den Sieg, in einem in der Leistungsdichte hochklassigen Feld. Unerwartet war nur, wer die Nase vorne hatte.
Jürgen Wieser, der elfmalige Sieger lief das Rennen von der Spitze her. Er hatte in Wäschenbeuren und auf dem Rechberg ca.2 Minuten Vorsprung auf den Top- Bergläufer Marco Sturm und 3 Minuten auf das restliche Feld und eigentlich sah alles nach einem weiteren Sieg des nunmehr 42-jährigen Champions aus. Allerdings schmolz der Vorsprung auf Sturm bis zum Schwarzhorn (km 36) auf 30 Sekunden bzw. 1:30min auf Benoit Charles Mangeon. Dahinter kamen die mit favorisierten Wataru Iino, Michael Barz und Achim Zimmermann mit 5-8 Minuten Abstand auf Wieser. Dann kam Schwung in den Lauf, da sowohl Charles-Mangeon als auch Sturm bis Waldstetten auf Wieser aufliefen und kurz vor Straßdorf überholten. Es hatte seine eigene Note, dass Jürgen Wieser, diesmal auf genau der Klepperlestrasse, auf dem er sonst der Konkurrenz wie mit Siebenmeilenstiefeln davonlief, nun ca. 5 Minuten einbüßte. Und es war Charles- Mangeon, der sie ihm abnahm, nicht der Mitfavorit Sturm. Spätestens zu diesem Zeitpunkt begann im Ziel hektisches Fragen und Googeln zum Thema „Wer ist eigentlich Charles- Mangeon?“. Ihn hatte niemand auf der Rechnung, er hat bis dato kein bedeutendes Rennen gewonnen und Platz 7 beim Allgäu Panorama Lauf 2009 war sein bisher bester Ultralauf. Und nun wieselte dieser Charles- Mangeon nicht nur einem Wieser, sondern auch einem Sturm davon, als ob dies ganz alltäglich wäre und finishte in 3:22,07h, einer sehr respektablen Zeit. Einer Zeit zwar, die 10 Minuten von Wiesers Streckenrekord entfernt liegt. Aber es gab eben auch schon 12 Minuten langsamere Siegerzeiten. Marco Sturm lief den zweiten Platz in 3:26, 19h nach Hause. Doch noch waren die Überraschungen nicht zu Ende, denn auch Wataru Iino war dem mit Krämpfen kämpfenden Wieser stetig näher gerückt. Aus 6 Minuten Rückstand am Schwarzhorn waren in Waldstetten etwa 3 Minuten geworden, und am Ende der Bahntrasse, 2 km vor dem Ziel war es gar nur noch 1 Minute. Dann passierte das Missgeschick. Durch einen fehlenden Streckenposten lief Iino eine ca. 250m kürzere Strecke und erreichte das Ziel 40 Sekunden vor Wieser der vehement und lautstark protestierte. Das Wettkampfgericht entschied, Iino für die erkennbar unabsichtliche Abkürzung eine Strafzeit von 2 Minuten zu verhängen, ihn aber nicht zu disqualifizieren, wie es die DLV Regeln eigentlich vorsehen. Iino akzeptierte dies und wurde so Vierter. Ähnliches passierte auch zwischen dem Berglaufspezialisten Michael Barz und dem Drittplazierten des Vorjahrs, Achim Zimmermann bei ihrem Wettkampf um Platz 5. Dieses Verfahren läuft noch, da Zimmermann bisher nicht angehört werden konnte. Bei einer Strafzeit von 2 Minuten für Zimmermann käme Barz auf den 5., Zimmermann auf den 6. Platz, wobei er sich selbst dann gegenüber seinem dritten Platz im Vorjahr um 3 Minuten verbessert hätte. Der mit favorisierte Christian Stork, viermaliger Sieger des Rennsteiglaufs kam in 3:38h auf Platz 7. Er gewann mit dieser Leistung im zweiten Jahr hintereinander den Europacup im Ultramarathon.
Damen
Bei den Damen war es ein einsameres Rennen. Dorothea Frey, die Siegerin des Vorjahres hatte nachgemeldet und auch sie lief das Rennen von der Spitze her, hatte am Rechberg selbst auf die Siegerin des Rechberglaufs noch 7 Minuten Vorsprung. Und da die favorisierte Branka Hajek am Rechberg ausstieg, war keine Frau mehr in Sicht, die ihr hätte gefährlich werden können. In 3:59,01 lief Frey dennoch eine Topzeit heraus; es war die 6.-Schnellste beim Alb Marathon gelaufene Frauenzeit, wenngleich 11 Minuten langsamer als ihr Streckenrekord im Vorjahr.
Auf Platz 2 kam wie im Vorjahr Marion Braun ins Ziel, die sich in 4:15h aber gegenüber 2010 um 15 Minuten verbessert hat. Das Ergebnis ist besonders bemerkenswert, weil sie mittlerweile in der W 50 läuft, sich aber immer noch gegen weit jüngere Teilnehmerinnen souverän durchsetzen kann. In diesem Fall Gabriele Kenkenberg und Stephanie Lieb, die 6 bzw. 12 Minuten später auf Platz 3 und 4 ins Ziel kamen. Simone Durry (TG Neuss) errang Platz 5
Europacup der Ultramarathons
Beim Europacup der Ultramarathons zählen die besten drei Wertungen aus einer Serie von 6 Läufen (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Rennsteiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien), 57 km Wörthersee- Trail (Österreich) und 50 km Alb- Marathon).
Herren
Hier stand die endgültige Entscheidung um den Europacupsieg zwischen Bostan Potocnik und Christian Stork an. Stork war in den beiden direkten Vergleichen bei Rennsteiglauf und am Wörthersee jeweils deutlich schneller als Potocnik, der wiederum in Celje und Mnisek hervorragend abgeschnitten hatte. Allerdings fehlte Stork ein dritter Wertungslauf, den er auch als bester Europacupläufer abschließen musste, um sicher zu gewinnen. Das gelang überzeugend. Potocnik blieb der Silberrang, während sich Ralf Schmäding mit Gesamtplatz 9 beim Alb Marathon, gegen Henrik Höfner (11. Alb Marathon) und Daniel Beha (13. Alb Marathon) letztendlich im Rennen um Platz 3 durchsetzte. Höfner und Beha blieben die Plätze 5 und 4.
Damen
Bei den Damen war der Sieg ebenfalls noch offen. Allerdings war klar, dass Marion Braun, den Cup gewinnt wenn sie schnellste Läuferin beim Alb Marathon wird, da alle Konkurentinnen schon ein „Päckchen“ hatten. Bei einer Platzierung von z.B. Stephanie Lieb oder Simone Röntsch als schnellste Europacup- Läuferin, hätte die Sache mit den Päckchen jedoch wieder ganz anders aussehen können. Da Marion Braun aber als Gesamtzweite schnellste ECU- Läuferin war, war der Sieg letztlich eindeutig, da sie ihre Konkurrentinnen auch im direkten Vergleich besiegt hatte. Der Gesamtdritten, Gabriele Kenkenberg gelang noch der Sprung von Platz 5 auf Platz 4. Da Stephanie Lieb und Simone Röntzsch aber jeweils kurz hinter ihr einliefen, konnten sie damit Platz 2 und 3 verteidigen. Rosi Hausner blieb Platz 5.
Die Gesamtergebnisse stehen unter www.europacup-ultramarathon.eu/ zur Verfügung.
Mannschaften
Der Sieg in der Mannschaftswertung ging dieses Jahr an die TF Feuerbach. Trotz der tollen Vorlage von Charles Benoit blieb die Mannschaftszeit von 11:59,13h weit über der Mannschaftsbestzeit, die seit 1998 die LSG Aalen hält (10:36,23h). Platz 2 von 18 Mannschaften blieb der ausrichtenden DJK Schwäbisch Gmünd (Calmbach-Schreiber-Fischer; 12.31,56h), die die LAC Quelle Fürth (Dittmar- Hermann-Gössl; 12:58,41h) auf Platz 3 verwies.
Auch bei den Damen war das Podest erfreulich gefüllt. Petra Häussler, Sonja Schoch und Monika Feder von der LG Bad Waldseer Lauffieber gewannen in 15:41,55h vor der DJK Schwäbisch Gmünd (Calmbach-Römer-Lehmacher-Stippel; 17:02,24h) und der Therme LT Böblingen (Wieland-Fischer-Storz). Hier ist der Streckenrekord von 12:14,45h übrigens seit 1999 Privatbesitz der DJK Schwäbisch Gmünd.
Stafettenlauf
Beim Schüle Stafettenlauf der Betriebs- und Freizeitmannschaften teilen sich bis zu 10 Läufer die 50km- Strecke, um so gemeinsam eine Leistung zu erreichen, die dem Einzelnen nicht möglich wäre. Hier gab es in diesem Jahr einen großen Ansturm, denn sage und schreibe 35 Mannschaften waren gemeldet, viele davon erstmals. Bei durchschnittlich 7 Teilnehmern pro Stafette waren also 250 Menschen sportlich auf die Beine.
Insgesamt war wieder eine bunte Mischung aus Spaß- und Betriebsmannschaften am Start. Bei den Betriebsmannschaften viele Betriebe aus dem Gmünder Umfeld, die oft schon lange dabei sind (TRW Automotive, Hirschvogel, Julius Schüle Druckguss [der namensgebende Sponsor des Stafettenlaufs], Vossloh, VGW Schwäbisch Gmünd, Schleich GmbH, Dt. Vermögensberatung, Reha Zentrum Eisele [die dieses Jahr das Symposium beim Alb Marathon abhielten], Deltalogic). Es spricht ja für einen Betrieb, sein Betriebsklima und Zusammengehörigkeitsgefühl, wenn das möglich ist.
Stark zugenommen hat die Zahl der Freizeit- Mannschaften. Die Liste geht dabei von den Freiwilligen Feuerwehren Abt. Innenstadt und Wetzgau, über die Bergwacht, die Uhlandschule, den Tennisverein Gmünd, dem VFL Iggingen bis hin zum Team Elke (Peischl). Interessante Teams kamen dieses Jahr aus Mögglingen und ihrer französichen Partnerstadt Saleux; hier traten 3 „gemischte Doppel“ an, bei denen die ersten 25km von einem Mögglinger, die zweite Hälfte jeweils von einem Franzosen gelaufen wurde. In den vergangenen Jahren waren diese Läufer über 25km angetreten und wollten auch einmal die zweite Hälfte kennenlernen.
Nach hartem Kampf gewann dieses Jahr das Vossloh-Schwabe Suzuka Team, das die anfangs führende Team Grosskopf und Friends um den –erkältungsgeplagten- 10km- Seriensieger Johannes Großkopf auf Platz 3 verdränge konnte. Auf Platz 2 schob sich das Team der Wasseralfinger Löwenbrauerei. Die anfangs mit führenden Teams von Hirschvogel und TRW Automotive GmbH kamen auf Platz4 und 5.
Gmünder Tagespost Rechberglauf 25 km
Herren
Der 25km Gmünder Tagespost Rechberglauf ist mit 780 Höhenmetern ein klassischer Berglauf, wenngleich mit längeren, ebenen Passagen. Dieses Jahr waren 354 Teilnehmer gemeldet, von denen –inklusive einiger Aussteiger vom 50km- Lauf- 346 ins Ziel kamen.
Wie in den Vorjahren gewann hier der für den LC Aichach startende Österreicher Bruno Schumi zum nunmehr dritten Mal. Bis zum Hohenstaufen noch hinter Jürgen Wieser laufend, überholte er danach und nahm ihm noch gut 3 Minuten ab. Der Zweitplazierte, Florian Dunst (TC Backnang) erreichte das Ziel 4 Minuten später. Er konnte dieses Jahr schon einige vordere Plätze bei kürzeren Volksläufen verbuchen (2. Weinsberg, 3. Backnang, 2. Karlsruhe- Rüppur, Sieg Calw-Stammheim). Felix Scheurle von der DJK Schwäbisch Gmünd gelang es, durch kluge Renneinteilung genügend Körner übrig zu behalten, um Sven Jacobsen (Kaiserteam), Sieger des Ottenbacher Silvesterlaufs auf Distanz zu halten. Die vorab recht hoch gehandelten Läufer Sven Jacobsen (Kaiserteam), Matthias Stegbauer (SG Stern Stuttgart) und Hauke Dutschak (LT Winnenden) erreichten die Plätze 6,8 und 13.
Damen
Bei den Damen gewann Karin Kern von Bike&Running Sports Lorch, die dieses Jahr im Mai bereits den von Göppingen auf den Hohenstaufen führenden Barbarossa- Berglauf gewonnen hatte, in der Zeit von 2:03,32 h. Nur eine Minute dahinter erreichte Barbara Dieterle (LAV Asics Tübingen) das Ziel. Franzi Grupp belegte Platz 3 (2:05,15h) vor Brigitte Schiebel (Mountain Heroes; 2:05,52h) und der Vorjahreszweiten, Jutta Bidermann (LSG Aalen; 2:07,30h)
Power Walk
Bei den „Powerwalkern“ war der Deutsche Walking- Vizemeister, Helmut Wimmer in 2:47,38h am Schnellsten, womit er seine Vorjahreszeit nochmals um 5 Minuten unterbot und nach eigener Aussage trotzdem nie ins Laufen verfiel. Knapp 90 Läufer lagen übrigens noch hinter ihm. Schnellste Dame war hier Renate Barth (am limit) in 3:34,20 h
Walking/ Nordic Walking -18km
Dieses Jahr fand der Walking/ Nordic Walking Wettbewerb zum zweiten Mal auf der 18km- Strecke über Hölltal, Metlangen und Klepperlestrasse statt. 42 Walker, Walkerinnen und Wanderer nahmen daran teil, die meisten davon als Nordic Walker. Es zeichnet das Walking beim Alb Marathon aus, dass hier das gemeinsame sportliche Erleben der Landschaft auch weniger ambitionierten, teilweise auch durch Alter oder Behinderung eingeschränkten Personen möglich gemacht wird.
Umicore 10km- Lauf
Der Umicore 10km Lauf führt von der Innenstadt über die Bocksgasse in den Schwerzer und den Katharinenwald um dann über Hölltal samt Finnenbahn wieder in die Innenstadt zurück zu kehren. Die Strecke ist nicht unbedingt bergig, aber zumindest leicht hügelig, landschaftlich sehr schön und gibt eine Ahnung vom schluchtenreichen und dunklen Schwäbischen Wald um Schwäbisch Gmünd. Dieses Jahr waren es erstmals über 200 Anmeldungen (215), von denen 192 Teilnehmer ins Ziel kamen.
Es war ein schlechter Tag für Seriensieger; der bisherige 3-malige Sieger und Inhaber des Streckenrekords, Johannes Großkopf war erkältungsbedingt gar nicht erst am Start. Damit war die Bahn frei für Jochen Müller (Feuerwehr Jebenhausen). Schnell wie die Feuerwehr erreichte er das Ziel in 35,42 min. Platz 2 belegte Bernd Ruf aus Hüttlingen in 36,55 min vor Robin Göhringer von der LG Staufen in 37,31 min. Sein dritter Platz ist deshalb bemerkenswert, weil er noch Läufer der A-Jugend ist. Es gelang ihm nebenbei sogar, einen alten Haudegen wie Werner Fröschke, der 1996 auch schon einmal den Alb Marathon mit damals 44 km gewonnen hatte, mit 5 Sekunden Vorsprung auf Platz 4 zu verweisen.
Nennenswert ist auch die Leistung weiterer Jugendlicher, wie Sascha Fritz (TV Bargau; Jugend B; 41,17 min) Simon Rofka (DJK Schwäbisch Gmünd; Schüler B; 45,21 min) oder Michael Neuhaus (Umicore Galvanotechnik, Schüler A; 51,19min), die sich allesamt im vorderen Feld plazierten.
Bei den Damen siegte nicht völlig überraschend Silke Fritz von den Einhörnern in der guten Zeit von 40,21 min. 2008 hatte sie –damals noch als A- Jugendliche- bei der ersten Auflage den Lauf ebenfalls gewonnen. Ihren damaligen Streckenrekord hat sie gestern kassiert und einen neuen aufgestellt.
Keine A-Jugendliche, sondern eine erst ca. 15-jährige Athletin der Schülerklasse A erreichte Platz 2, nämlich Nele Friedhoff (LG Staufen) in 44:00min. Es wird interessant sein, zu sehen, ob sie dann einmal den nächsten Streckenrekord aufstellt… Platz 3 ging an Bettina Haugg vom TSV Inningen in 45,30 min.
Der Wanderpokal der Fa. Umicore für die größte teilnehmende Laufgruppe ging unter großem persönlichen Einsatz der Betriebsleitung (Geschäftsführer Thomas Engert und stellvertretender Geschäftsführer Karl Hieber waren beide am Start) für dieses Jahr zurück an die Firma Umicore.
Im Übrigen kann der Umicore 10km- Lauf auch ein wenig als Prominentenlauf angesehen werden. Neben den beiden Umicore- Geschäftsführern war so z.B. Jakob Etter, Cheforganisator der Bieler Lauftage am Start (Platz 2 in M55). Daneben lieferte sich Holger Kreuttner vom Hauptsponsor Kreissparkasse ein hartes Duell mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Gmünd, Joachim Bläse, das Kreuttner in 47,04min mit 12 Sekunden Vorsprung gewann. Immerhin ließ Bläse dabei noch den Hawaii- Triathleten Dr. Klaus Riede um 3 Sekunden hinter sich.
Umicore Jugendlauf mit Gmünder Jugendmeisterschaft
Der Umicore-Jugendlauf über 1,8km mit Gmünder Jugendmeisterschaft fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Leider fand die Veranstaltung auch im zweiten Jahr keine allzu große Resonanz bei den Schulen und Vereinen. Die große Ausnahme waren dieses Jahr Rauchbeinschule und die Friedensschule, die beide stark vertreten waren.
Gmünder Jugendmeister und –meisterinnen wurden:
Schüler C: Tim Luka Schwab (LG Staufen) – 7,31 min — Frederika Baier () – 8,07 min (Tim Luka Schwab insgesamt Zweitschnellster)
Schüler B: Dominik Uhlig (VFR Herpersdorf) – 8,03 min — Luca Maren Manzke (Schwäbisch Gmünd) 7,54 (Im Vorjahr waren beide die schnellsten der Schüler C)
Schüler A: Kadir Öztas (Rauchbeinschule) – 7,00 min — Festina Ukehagijaj (Rauchbeinschule) 8,57 min
Die Jugendklassen waren –vermutlich weil parallel Spieltag in den Jugendfußballligen war, und außerdem die Kreiswaldlaufmeisterschaften in Essingen stattfanden- nicht besetzt.
Sparkassen- Bambini- und Schülerläufe
Auch in diesem Jahr nahmen etwa 150 Kinder im Vor- und Grundschulalter an den Sparkassen Schüler- und Bambiniläufen teil. Es ging vor allem ums Ankommen, den Spaß an der Bewegung und die Freude am Laufen, die immer spürbar waren. Manchmal gewann aber auch schon erkennbar der Ehrgeiz die Oberhand, wenn ein Knirps sich partout nicht überholen lassen wollte und auf einmal los sprintete. Die Kinder liefen in getrennten Läufen je nach Jahrgang eine (3- bis 4- Jährige), zwei (5-, 6- und 7-jährige) oder drei Marktplatzrunden (8- bis 9-jährige) von 300m. Alle Ankommenden erhielten von der DJK eine meist mit großem Stolz getragene Medaille und das Café Bührs spendierte den Kindern im Ziel frische Backwaren. So war der besonders für Vorschulkinder schon anstrengende Lauf und einzelne Tränen schnell wieder vergessen. An das Rennen schloss sich eine Verlosung der Kreissparkasse an. Den Hauptpreis von 100€ gewann dieses Jahr der Kindergarten der Vila Kunterbunt. Weitere 10 Spargutscheine á 25€ wurden an die einzelnen Teilnehmer verlost. Man darf wohl sagen, dass Erzieher wie Kinder mehrheitlich zufrieden nach Hause gingen.
Und der Hohenstaufen ?
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die uns mit ihren Unterschriften den Rücken gestärkt haben. Wir haben so viel bessere Chancen, auch gehört zu werden. Wir werden die Petition in den nächsten Tagen auch auf www.albmarathon.de zum Download bereit stellen und nachzählen.
Sonst werden wir natürlich vor allem das Gespräch suchen und hoffen, dass das Forstamt dies genau so sieht. Bisher war von dort laut der Göppinger NWZ nur die Rede davon, sich mit “der Stadt Göppingen und der Einrichtung “Schlösser und Gärten”, die den Hohenstaufen vermarktet” an einen Tisch zu setzen. Wir erwarten, aber dass sie sich mit allen Beteiligten inklusive uns an einen Tisch sitzen. Und dass unser Tisch nicht nur der Katzentisch für unerwünschte Störenfriede ist.
Je nach Ausgang des Gesprächs werden wir dann die notwendigen nächsten Schritte gehen. Man kann schon einmal sagen, dass die Öffentlichkeit sehr erfreulich und sehr eindeutig reagiert hat. Bitte lest diesen NWZ- Kommentar. Mehr sobald es mehr zu berichten gibt.
Letzte Neuigkeiten vom Alb Marathon
Meldezahlen
Zum Ende der Online- Anmeldung für den 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd haben bisher ca. 800 Einzelstarter über die verschiedenen Streckenlängen von 1,8 bis 50km gemeldet. Dazu kommen noch 25 Stafetten á 5-10 Teilnehmern. Insgesamt sind also auch dieses Jahr mindestens 1000 Teilnehmer bereits angemeldet. Mit einer Gesamtteilnehmerzahl von 1.600 (inklusive Nachmeldern und startgeldfreien Bambini- u. Schülerläufern) wird gerechnet. Nachmeldungen sind am Freitag und Samstag vor Ort möglich.
Von den Einzelläufern nimmt über die Hälfte am 50km- Lauf teil (407), 205 haben für den 25km- Lauf gemeldet und 134 für den 10km- Lauf.
Der Rest verteilt sich auf 1,8km, 18 km Walking und 25km Power Walking. Dies deutet auf konstante Teilnehmerzahlen beim 50- und 25km- Lauf, sowie eine leichte Steigerung beim 10km- Lauf hin. Angesichts der guten Wettervorhersage für den Samstag hoffen die Veranstalter noch auf viele Nachmeldungen von kurz entschlossenen Startern. Angekündigt wird derzeit „nach Auflösung von Nebelfeldern heiter bis trocken, 10-16°C“. Das verspricht optimale Laufbedingungen (keine Gewähr!).
Gmünder Jugendmeisterschaften über 1,8 km
Bei den Gmünder Stadtmeisterschaften über 1,8 km sind bisher erst 15 Teilnehmer gemeldet. Besonders positiv fällt hier die Rauchbeinschule in Schwäbisch Gmünd auf, die allein 12 Teilnehmer gemeldet hat. Schwach ist hier besonders die Besetzung bei den Schülern A (15 Jahre und älter), während bei den Schülern und Schülerinnen B und C ein echter Wettkampf mit mindestens 3 Teilnehmern bereits sichergestellt ist.
Erfahrungsgemäß gibt es bei den Jugendmeisterschaften viele Nachmeldungen am Wettkampftag selbst, auf die wir uns freuen. Wir bitten die Lehrer und Jugendlichen jedoch, die Nachmeldungen rechtzeitig, d.h. spätestens 50 Minuten vor dem Start der Läufe vorzunehmen, damit wir 30 Minuten vorher auch fertig sein können.
Die Favoriten
50km - Herren
Topfavoriten:
Jürgen Wieser; 11 * Sieger Alb Marathon und Inhaber des Streckenrekords. 2011 Überzeugender Sieg Lauterner Landschaftslauf. Gemeldet
Neu: Marco Sturm, Platz 5 der Berglauf- WM 2009, deutscher Berglaufmeister 2011. Start angekündigt
Mitfavoriten:
Michael Barz 2010 Sieger, 2011 Zweiter Zugspitz- Extremberglauf. Platz 3 Graubünden Marathon. Harter Bergläufer. Gemeldet.
Christian Stork. Sieger Rennsteiglauf 2010, Sieg Europacup Ultramarathon 2010 und Siegaspirant Europacup 2011. Platz 2 Allgäu Panorama Trail. Gemeldet
Wataru Iino. 2011 Platz 10 Swiss Alpine Marathon (5 min vor Christian Stork, aber 14 min hinter Dippacher, Alb Marathonsieger 2009). Platz 3 Allgäu Panorama Trail. Gemeldet
Richard Schumacher. Sieger Einstein Marathon Ulm, Zweiter Alb Marathon 2010. Start unklar.
Bostjan Potocnik. Slowenien. 2011 Platz 2 75 km Celje. Bestplazierter im Europacup. Start unklar.
Matthias Stegbauer. 2011 Platz 2 Black Forest Trailrun Masters 78km. Start angekündigt.
Erweiterte Spitze und Europacup:
Ralf Schmäding
Danny Thewes
Daniel Beha
Andreas Panthen
Ulrich Grallath (Platz 4 Alb Marathon 1999 und 2001)
Uli Calmbach. DJK Schwäbisch Gmünd. 2010 Platz 1 Chiemgau 100km Bergultralauf. Gemeldet.
Zur Erinnerung: Bei der Wertung im Europacup der Ultramarathons liegt in der Wertung 2 von 5 Wertungsläufen der Slowene Bostjan Potocnik (bester Europacupläufer in Mnisek und Celje) vor Christian Stork (bester Europacupläufer beim Wörthersee-Trail und knapper Abstand zum besten ECU-Läufer beim Rennsteig) sowie Ralf Schmäding (bester ECU-Läufer in Biel und knapper Abstand zum besten ECU-Läufer Wörthersee-Trail). Je nach Abschneiden beim letzten Europacuplauf, dem Sparkassen Alb Marathon, verändert sich die Reihenfolge. Auch Danny Thewes (bester ECU-Läufer beim Rennsteig und nicht zu großer Rückstand beim Wörthersee-Trail) und Daniel Beha (Vorjahreszweiter im Europacup und mit geringem Rückstand zu den ECU-Besten beim Rennsteig und Mnisek) können unter die 3 Besten kommen. Das Rennen ist also noch offen wenngleich mit Vorteilen für Potocnik.
In der Mannschaftswertung dürfte die Equipe der SG Stern Stuttgart um Wataru Iino, Matthias Stegbauer und Frank Weller der Favorit sein. Die DJK- Läufer um Uli Calmbach und den Europacupsieger von 2003, Jörg Schreiber werden sicherlich ihr Bestes geben, um dagegenzuhalten. Gute Chancen haben sie aber wohl nur dann, wenn einer der 3 „Sterne“ auf der Strecke ein wenig verglüht.
50km - Damen
Topfavoritin:
Branca Hajek; Siegerin Alb Marathon 2009 mit der drittschnellsten je gelaufenen Zeit. 2010 Platz 12 bei Weltmeisterschaft 100km- Lauf und Platz 1 100km Biel. Gemeldet
Mitfavoritinnen:
Silke Konold. 2011 Siegerin der Ulmer Laufnacht (100km) und Zweitplazierte beim Allgäu Panorama Trail (69km). Gemeldet.
Ildiko Wermescher. Ungarn. 2010 und 11 Siegerin Ötscher Ultramarathon. 2007 Platz 30 bei 100km- WM. Gemeldet
Marion Braun. 2011 Platz 3 Rennsteiglauf. 2010 Europacupsiegerin und Zweitplazierte beim Alb Marathon. Gemeldet
Carmen Hildebrand 2009 Siegerin Grand Defi des Vosges, seither viele Etappenläufe. Gemeldet.
Andrea Calmbach (DJK Schwäbisch Gmünd; 2011 Siegerin Allgäu Ultra Trail; Alb Marathon Siegerin 2003; Zweitplazierte 2001,2004; Drittplazierte 2008). Gemeldet
Erweiterte Spitze und Europacup:
Rosi Hausner
Natasa Robnik
Peggy Reichert
Zur Erinnerung: Bei den Frauen hat Marion Braun beste Aussichten ihren Europacupsieg von 2010 zu wiederholen. Sie war die beste ECU-Läuferin in Mnisek und Biel. Dahinter liegen Stephanie Lieb (beste ECU-Läuferin Wörthersee-Trail und nicht zu großem Abstand beim Rennsteiglauf), Simone Roentsch (beste ECU-Läuferin in Mnisek und nicht zu großem Abstand beim Rennsteiglauf), Rosi Hausner (zweitbeste ECU-Läuferin Wörthersee-Trail und nicht zu großem Abstand in Biel), Natasa Robnik (drittbeste ECU-Läuferin in Celje – 38 Min. vor Peggy Reichert- und nicht zu großem Abstand beim Wörthersee-Trail) sowie Peggy Reichert (viertbeste ECU-Läuferin in Celje und nicht zu großem Abstand beim Wörthersee-Trail – rund 23 Minuten vor Natasa Robnik).
25km - Herren
Ein klarer Topfavorit ist hier nicht auszumachen. Der Rechberglauf dürfte deshalb ein besonders spannendes Rennen werden. Idealer Zuschauerplatz ist im Ort Rechberg oder bei der Ruine vor dem letzten Anstieg.
Mitfavoriten:
Hauke Dutschak: 2011 Platz 4 Gmünder Stadtlauf, 2010 Platz 2 Rechberglauf, 2008 Sieger Rechberglauf. Gemeldet
Ferdinand Ziegler 2011 Platz 7 Rhein-Ruhr Marathon (2:42h). Gemeldet
Sven Jacobsen 2011 Sieg Ottenbacher Silvesterlauf . Gemeldet
Felix Scheuerle 2011 Platz 2 Lauterner Landschaftslauf (5min hinter Wieser). 2010 Platz 3 beim Rechberglauf. Gemeldet
Bruno Schumi, Sieger 2009 und 2010. Start ungewiß, eher unwahrscheinlich.
25km - Damen
Favoriten
Jutta Bidermann, LSG Aalen. Mehrfach Zweitplazierte des Rechberglaufs. Gemeldet
Angela Siller, Platz 3 Silvesterlauf Ottenbach, Platz 4 Gmünder Stadtlauf. Gemeldet
Andere Favoriten stechen nicht heraus.
10km Herren
Topfavorit:
Johannes Großkopf (Sparda Team Rechberghausen, aus Schwäbisch Gmünd)Sieger 2008-2010 jeweils mit Streckenrekord.
Mitfavorit:
Robin Göhringer (LG Staufen); 2009 und 2010 baden-württembergischer Jugendmeister im Berglauf ; 2008 und 2009 Platz 3 beim umicore 10km Lauf.
Andere Favoriten stechen nicht heraus.
10km Damen
Favoritinnen
Monika Schneider, KSK Ostalbkreis (2008-2010 jeweils bei den besten 3 Läuferinnen).
Silke Fritz, Die Einhörner, Siegerin umicore 10km Lauf 2008.
25km Power Walking
Helmut Wimmer, TSV Westhausen, 2011 knapp Platz 2 bei den Deutschen Meisterschaften in Altshausen über 21,1 km im Nordic Walking
Allgemeines
Am Samstag, dem 22.10.2011 findet der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt. Der Hauptlauf führt auf 50km landschaftlich herausragend schöner Strecke über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Der Sparkassen Alb Marathon wird von der DJK Schwäbisch Gmünd organisiert, von der Gmünder Tagespost präsentiert und ist die größte Ultramarathonveranstaltung Süddeutschlands. Mehr Informationen und Fotos gibt es unter www.albmarathon.de.
Der 50m Sparkassenlauf ist letzter und entscheidender Wertungslauf im Europacup Ultramarathon. www.europacup-ultramarathon.eu/
Die Strecken über 10, 25 und 50km sind Teil des Ostalb Laufcups. Wer auf den genannten Strecken, sowie mindestens 2 anderen Läufen des Ostalblaufcups erfolgreich im Ziel ankam, wird mit einem Preis belohnt und zur Abschlussparty des Ostalb- Laufcups eingeladen. Näheres unter www.schwaebische-post.de/ostalb-laufcup
Zu möglichen Streckenänderungen in Zukunft werden wir uns am Lauftag (deutlich) äußern.
Alb Marathon 2011 zum letzten Mal auf Originalstrecke?
Am 22.10.2011 findet der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt, der größte Ultramarathon Süddeutschlands. Seit 1991 führt seine Strecke über die charakteristischen Gipfel der drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Dieses Jahr wird es möglicherweise zum letzten Mal so sein:
Während der Streckenteil im Ostalbkreis wie üblich ohne nennenswerte Probleme genehmigt wurde, hat die untere Forstbehörde des Landkreises Göppingen die Wegführung auf den Gipfel des Hohenstaufen beanstandet. Im Kern geht es um den auf den Hohenstaufengipfel führenden Fahrweg. Kritische Punkte seien der „schlechte Wegezustand“ und das Laufen auf einer Wendepunktstrecke zum Gipfel. Die alternativ vorgeschlagene Strecke führt auf der Nord- oder Südseite um den Hohenstaufen herum.
Zwar wurde die Streckenführung auf den Gipfel dankenswerter Weise für 2011 „ausnahmsweise“ noch einmal genehmigt. Gleichzeitig hat das Forstamt aber klar zu erkennen gegeben, dass es die notwendige forstrechtliche Genehmigung für 2012 und die Zukunft nur bei einer veränderten Streckenführung erteilen wird. Neben dem Alb Marathon ist auch der Barbarossalauf von dieser Entscheidung betroffen, der auf derselben Strecke verläuft.
Matthias Wenzel, Pressesprecher des Alb Marathons dazu: „Für uns vom Alb Marathon- Team -und gerade für mich als Förster- ist diese Entscheidung völlig unverständlich. Zum Einen gab es in 20 Jahren Alb Marathon keinen konkreten Anlass für Befürchtungen, zum Anderen reden wir hier über einen mindestens 3m breiten Fahrweg, auf dem problemlos 3bis 4 Personen nebeneinander laufen könnten. Die gewünschte Streckenänderung würde den gesamten Charakter des Alb Marathons als Lauf über die drei Kaiserberge zerstören und das Echo aus Läuferkreisen ist bereits jetzt verheerend.“
Erich Wenzel, Gesamtorganisator: „Wir wollen uns in jedem Fall nach der Veranstaltung noch einmal mit Barbarossalauf und Forstbehörde zusammen setzen. Allerdings hat das Forstamt uns gegenüber entschieden klar gemacht, dass es ihm ernst ist. Insofern müssen wir befürchten, dass 2011 der letzte „echte“ Alb Marathon über die drei Kaiserberge stattfinden könnte.“
Verantwortlich für die Pressemitteilung:
Matthias Wenzel
DJK Schwäbisch Gmünd
Emmendinger Str. 7
79211 Denzlingen



