Halleluja - Schwäbische Alb Marathon voraussichtlich weiter über die drei Kaiserberge – Rahmenbedingungen sind noch zu klären

Der erste Landesbeamte und stellvertretende Landrat des Landkreises Göppingen, Ulrich Majocco hat gestern bekannt gegeben, dass die Bedenken des Forstamts wegen der Streckenführung für Alb Marathon und Barbarossalauf ausgeräumt seien. „Wir sehen die Bedeutung dieser beiden Veranstaltungen“, erklärte Ulrich Majocco, der aber gleichfalls betonte, dass „die Nutzungsansprüche des Hohenstaufen in den vergangenen Jahren zugenommen haben und noch zunehmen werden“. Die Sorge der Nutzungskollisionen sei maßgeblich der Grund für die Bedenken der Forstbehörde gewesen, die nach dem 21. Sparkassen Alb Marathon der DJK Schwäbisch Gmünd am Wochenende deshalb keine weiteren Läufe mehr über den Gipfel des Hohenstaufen zulassen wollte.
Deshalb müssten künftig klare und verbindliche Rahmenbedingungen für die Nutzung vereinbart werden. Das sei Voraussetzung für die weitere Zustimmung. Diese Rahmenbedingungen müssten in einem nun folgenden Gespräch mit beiden Veranstaltern besprochen werden sollen. „Die Veranstalter werden Einladungen von uns erhalten“, so Ulrich Majocco. „Wir haben aber festgelegt, die beiden Marathonläufe unter Benutzung des Gipfels weiterhin zuzulassen.“
„Das ist eine unheimliche Erleichterung für mich“, freute sich Alb-Marathon-Organisationschef Erich Wenzel. „Der Alb Marathon ohne die Überquerung der drei Berge wäre nicht mehr der Alb Marathon, wie er inzwischen in der Läuferszene europaweit mit großem Erfolg geschätzt wird. Dem Gespräch im Landratsamt in Göppingen sehe ich hoffnungsvoll entgegen. Wir sind uns sicher, dass wir dort fair miteinander umgehen werden und die unterschiedlichen Nutzungsinteressen in Einklang bringen können.“
Matthias Wenzel, Pressesprecher des Alb Marathons fügt hinzu: „Wenn wir bei dieser Gelegenheit auch andere Dinge besser klären können, dann hat das Ganze am Ende vielleicht sogar sein Gutes; z.B. war eine der verständlichen Befürchtungen des Forstamts, dass ein Waldbesitzer dafür haftbar gemacht werden könnte, wenn ein Läufer auf seinem Grundstück fallen und sich verletzen sollte. Wir können das sicher noch besser ausschließen als bisher. Ob am Hohenstaufen oder anderswo.“

Wachablösung beim 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd – Überraschungssieger aus Frankreich schlägt elfmaligen Rekordsieger Wieser und WM- Bergläufer Sturm in dramatischer Schlußphase

21. Schwäbische Alb Marathon am 22.10.2011
Herren:
1. CHARLES- MANGEON, Benoit (TF Feuerbach), 3:22,07h
2. STURM, Marco (LLC Marathon Regensburg) 3:26,19h
3. WIESER, Jürgen (Kaiserteam) 3:29,45h
4. IINO, Wataru (SG Stern Stuttgart) 3:31,04h *2min Strafzeit
5. BARZ, Michael (TSV Durach) 3:34,03h
6. ZIMMERMANN, Achim (SV Mindelzell) 3:36,01h*2min Strafzeit, laufendes Verfahren)

Frauen:
1. FREY, Dorothea (EK Schwaikheim) 3:59,01; sechstschnellste je gelaufene Zeit.
2. BRAUN, Marion (SV Germania Eicherscheid) 4:15,15h
3. KENKENBERG, Gabriele (LC Olympia Wiesbaden) 4:21,55h
4. LIEB, Stephanie (SV Bergdorf Höhn) 4:27,24h
5. DURRY, Simone (TG Neuss) 4:28,37

Europacup
Europacup der Ultramarathons (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Renn-steiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien),57 km Wörthersee Trail (Österreich) und 50 km Alb- Marathon. Gewertet wurden die 3 jeweils besten Ergebnisse; angegeben sind die addierten und gewichteten Rückstände auf die schnellsten Europacup- Teilnehmer der einzelnen Läufe in Sekunden)

Herren (109):
1.Stork, Christian (D - Rettenberg) - 0 sec
2. Potocnik, Bostjan (SLO - Skofja) – 814 sec
3. Schmaeding, Ralf (D – Holzgerlingen) – 2005 sec
4. Beha, Daniel (D- Amberg) – 2824 sec
5. Hoefner, Hendrik (D – München) – 3108 sec

Frauen (16):
1. Braun, Marion (D – SV Germania Eicherscheid) – 0 sec
2. Lieb, Stephanie (D – SV Bergdorf Höhn) – 3497 sec
3. Roentzsch, Simone (D- Pulsnitz OT) – 4597 sec
4. Kenkenberg, Gabriele (D- Kriftel) – 5285 sec
5. Hausner, Rosi (D – Staufenberg) – 8387 sec

Allgemeines
Am Samstag, dem 22.10. fand der größte Ultramarathon Süddeutschlands statt, der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd über 50 km. Er wird von der DJK Schwäbisch organisiert und von der Gmünder Tagespost präsentiert. Weitere Teilstrecken sind der Tagespost- Rechberglauf über 25km, das 18km DJK- Walking, der Umicore 10km- Lauf, der Umicore 1,8km Schülerlauf sowie die Sparkassen Bambiniläufe.

Abgesehen von den -2°C Frost am Morgen, fand der Alb Marathon an einem „Altweibersommer“- Tag statt. Bei Temperaturen von 10 bis maximal 15° tagsüber und viel Sonne, auf den bergen aber kaltem Wind waren gute Laufbedingungen und eine schöne Fernsicht von den 3 Kaiserbergen geboten.
So konnte man wieder einmal die besondere Atmosphäre und die weiten Ausblicke von den 3 Kaiserbergen genießen.
Wegen des schönen Wetters, teilweise wohl auch aus Solidarität mit dem Veranstalter angesichts der angedrohten Streckenänderung am Hohenstaufen gab es Nachmeldungen in enormem Umfang, sodass am Ende sogar die Startnummern ausgingen. Ca. 20 Läufern wurde deshalb frei gestellt, ohne Erfassung und Zeitnahme am Lauf teil zu nehmen.
Der Start erfolgte für die 25- und 50km- Wettbewerbe gemeinsam um 10:00h vom historischen Marktplatz in der Mitte der Stadt, wo die Läufer und Power Walker von Bürgermeister Joachim Bläse und Herrn Holger Kreuttner von der Kreissparkasse auf die Strecke geschickt wurden.
Das Startsignal zum Umicore 10km- Lauf gab um 12:00h der Geschäftsführer von Umicore Schwäbisch Gmünd, Thomas Engert, der anschließend auch noch mitlief. Dem 12:00h- Startschuß vorausgegangen war eine absolut sehen- und hörenswerte Gesangseinlage à la Elvis Presley von Richie Newton zugunsten der Aktion „Powerhearts“. „Powerhearts“ versucht, mit Musik, Kunst und Sport schwerkranken notleidenden Kindern eine lebensrettende Operation oder Therapie zu ermöglichen. Prominenter Botschafter von Powerhearts ist Jürgen Wieser.
Neben der DJK waren wieder die Partnervereine TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, das Jugendhaus, das DRK, das THW, die Freiwillige Feuerwehr Gmünd und der AGV 1973 bei der Organisation bzw. als Helfer dabei, außerdem auch die Stadt Schwäbisch Gmünd. Auch die Sparkasse hat für die Bambiniläufe zusätzliche Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt; weitere Helfer kamen von Schulklassen des Parler Gymnasiums und der Franz von Assisi-Schule. Insgesamt waren ca. 200 Helfer im Einsatz, um die Großveranstaltung angemessen zu bewältigen.

Teilnehmerzahlen

Mit Meldezahlen von insgesamt 1.501 zahlenden Teilnehmern sowie 1.345 Läufern im Ziel gab es bei den Meldezahlen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Teilnehmeranstieg auf allen Laufstrecken von 10 bis 50km, besonders stark bei den Stafetten. Bei Walking, Power Walking und 1,8km gingen die Teilnehmerzahlen leicht zurück. Der leichte Anstieg auf der 25 und 50km- Strecke ist besonders erfreulich, weil der Gesamttrend der Teilnehmerzahlen auf Langstrecken derzeit ja deutlich nach unten geht. Allerdings sind viele vorangemeldete Teilnehmer wegen einer Grippewelle de facto nicht angetreten und erhalten einen Startgutschein fürs Folgejahr. Es gab 491 Zieleinläufe über 50km, 346 Zieleinläufe über 25km, 192 Zieleinläufe über 10km, 12 Powerwalker (25km) und 42 Nordic Walker (18km), 238 Stafettenläufer sowie 34 Teilnehmer bei den Gmünder Jugendmeisterschaften über 1,8km. Dazu kommen noch die Bambiniläufe mit ca. 150 Teilnehmern, sodass insgesamt über 1600 Menschen angemeldet und 1500 im Ziel waren.

Der Sparkassen Alb Marathon 50km
Herren
Hier gab es wie erwartet einen harten Wettkampf um den Sieg, in einem in der Leistungsdichte hochklassigen Feld. Unerwartet war nur, wer die Nase vorne hatte.
Jürgen Wieser, der elfmalige Sieger lief das Rennen von der Spitze her. Er hatte in Wäschenbeuren und auf dem Rechberg ca.2 Minuten Vorsprung auf den Top- Bergläufer Marco Sturm und 3 Minuten auf das restliche Feld und eigentlich sah alles nach einem weiteren Sieg des nunmehr 42-jährigen Champions aus. Allerdings schmolz der Vorsprung auf Sturm bis zum Schwarzhorn (km 36) auf 30 Sekunden bzw. 1:30min auf Benoit Charles Mangeon. Dahinter kamen die mit favorisierten Wataru Iino, Michael Barz und Achim Zimmermann mit 5-8 Minuten Abstand auf Wieser. Dann kam Schwung in den Lauf, da sowohl Charles-Mangeon als auch Sturm bis Waldstetten auf Wieser aufliefen und kurz vor Straßdorf überholten. Es hatte seine eigene Note, dass Jürgen Wieser, diesmal auf genau der Klepperlestrasse, auf dem er sonst der Konkurrenz wie mit Siebenmeilenstiefeln davonlief, nun ca. 5 Minuten einbüßte. Und es war Charles- Mangeon, der sie ihm abnahm, nicht der Mitfavorit Sturm. Spätestens zu diesem Zeitpunkt begann im Ziel hektisches Fragen und Googeln zum Thema „Wer ist eigentlich Charles- Mangeon?“. Ihn hatte niemand auf der Rechnung, er hat bis dato kein bedeutendes Rennen gewonnen und Platz 7 beim Allgäu Panorama Lauf 2009 war sein bisher bester Ultralauf. Und nun wieselte dieser Charles- Mangeon nicht nur einem Wieser, sondern auch einem Sturm davon, als ob dies ganz alltäglich wäre und finishte in 3:22,07h, einer sehr respektablen Zeit. Einer Zeit zwar, die 10 Minuten von Wiesers Streckenrekord entfernt liegt. Aber es gab eben auch schon 12 Minuten langsamere Siegerzeiten. Marco Sturm lief den zweiten Platz in 3:26, 19h nach Hause. Doch noch waren die Überraschungen nicht zu Ende, denn auch Wataru Iino war dem mit Krämpfen kämpfenden Wieser stetig näher gerückt. Aus 6 Minuten Rückstand am Schwarzhorn waren in Waldstetten etwa 3 Minuten geworden, und am Ende der Bahntrasse, 2 km vor dem Ziel war es gar nur noch 1 Minute. Dann passierte das Missgeschick. Durch einen fehlenden Streckenposten lief Iino eine ca. 250m kürzere Strecke und erreichte das Ziel 40 Sekunden vor Wieser der vehement und lautstark protestierte. Das Wettkampfgericht entschied, Iino für die erkennbar unabsichtliche Abkürzung eine Strafzeit von 2 Minuten zu verhängen, ihn aber nicht zu disqualifizieren, wie es die DLV Regeln eigentlich vorsehen. Iino akzeptierte dies und wurde so Vierter. Ähnliches passierte auch zwischen dem Berglaufspezialisten Michael Barz und dem Drittplazierten des Vorjahrs, Achim Zimmermann bei ihrem Wettkampf um Platz 5. Dieses Verfahren läuft noch, da Zimmermann bisher nicht angehört werden konnte. Bei einer Strafzeit von 2 Minuten für Zimmermann käme Barz auf den 5., Zimmermann auf den 6. Platz, wobei er sich selbst dann gegenüber seinem dritten Platz im Vorjahr um 3 Minuten verbessert hätte. Der mit favorisierte Christian Stork, viermaliger Sieger des Rennsteiglaufs kam in 3:38h auf Platz 7. Er gewann mit dieser Leistung im zweiten Jahr hintereinander den Europacup im Ultramarathon.

Damen
Bei den Damen war es ein einsameres Rennen. Dorothea Frey, die Siegerin des Vorjahres hatte nachgemeldet und auch sie lief das Rennen von der Spitze her, hatte am Rechberg selbst auf die Siegerin des Rechberglaufs noch 7 Minuten Vorsprung. Und da die favorisierte Branka Hajek am Rechberg ausstieg, war keine Frau mehr in Sicht, die ihr hätte gefährlich werden können. In 3:59,01 lief Frey dennoch eine Topzeit heraus; es war die 6.-Schnellste beim Alb Marathon gelaufene Frauenzeit, wenngleich 11 Minuten langsamer als ihr Streckenrekord im Vorjahr.
Auf Platz 2 kam wie im Vorjahr Marion Braun ins Ziel, die sich in 4:15h aber gegenüber 2010 um 15 Minuten verbessert hat. Das Ergebnis ist besonders bemerkenswert, weil sie mittlerweile in der W 50 läuft, sich aber immer noch gegen weit jüngere Teilnehmerinnen souverän durchsetzen kann. In diesem Fall Gabriele Kenkenberg und Stephanie Lieb, die 6 bzw. 12 Minuten später auf Platz 3 und 4 ins Ziel kamen. Simone Durry (TG Neuss) errang Platz 5

Europacup der Ultramarathons
Beim Europacup der Ultramarathons zählen die besten drei Wertungen aus einer Serie von 6 Läufen (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Rennsteiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien), 57 km Wörthersee- Trail (Österreich) und 50 km Alb- Marathon).

Herren
Hier stand die endgültige Entscheidung um den Europacupsieg zwischen Bostan Potocnik und Christian Stork an. Stork war in den beiden direkten Vergleichen bei Rennsteiglauf und am Wörthersee jeweils deutlich schneller als Potocnik, der wiederum in Celje und Mnisek hervorragend abgeschnitten hatte. Allerdings fehlte Stork ein dritter Wertungslauf, den er auch als bester Europacupläufer abschließen musste, um sicher zu gewinnen. Das gelang überzeugend. Potocnik blieb der Silberrang, während sich Ralf Schmäding mit Gesamtplatz 9 beim Alb Marathon, gegen Henrik Höfner (11. Alb Marathon) und Daniel Beha (13. Alb Marathon) letztendlich im Rennen um Platz 3 durchsetzte. Höfner und Beha blieben die Plätze 5 und 4.

Damen
Bei den Damen war der Sieg ebenfalls noch offen. Allerdings war klar, dass Marion Braun, den Cup gewinnt wenn sie schnellste Läuferin beim Alb Marathon wird, da alle Konkurentinnen schon ein „Päckchen“ hatten. Bei einer Platzierung von z.B. Stephanie Lieb oder Simone Röntsch als schnellste Europacup- Läuferin, hätte die Sache mit den Päckchen jedoch wieder ganz anders aussehen können. Da Marion Braun aber als Gesamtzweite schnellste ECU- Läuferin war, war der Sieg letztlich eindeutig, da sie ihre Konkurrentinnen auch im direkten Vergleich besiegt hatte. Der Gesamtdritten, Gabriele Kenkenberg gelang noch der Sprung von Platz 5 auf Platz 4. Da Stephanie Lieb und Simone Röntzsch aber jeweils kurz hinter ihr einliefen, konnten sie damit Platz 2 und 3 verteidigen. Rosi Hausner blieb Platz 5.

Die Gesamtergebnisse stehen unter www.europacup-ultramarathon.eu/ zur Verfügung.

Mannschaften
Der Sieg in der Mannschaftswertung ging dieses Jahr an die TF Feuerbach. Trotz der tollen Vorlage von Charles Benoit blieb die Mannschaftszeit von 11:59,13h weit über der Mannschaftsbestzeit, die seit 1998 die LSG Aalen hält (10:36,23h). Platz 2 von 18 Mannschaften blieb der ausrichtenden DJK Schwäbisch Gmünd (Calmbach-Schreiber-Fischer; 12.31,56h), die die LAC Quelle Fürth (Dittmar- Hermann-Gössl; 12:58,41h) auf Platz 3 verwies.

Auch bei den Damen war das Podest erfreulich gefüllt. Petra Häussler, Sonja Schoch und Monika Feder von der LG Bad Waldseer Lauffieber gewannen in 15:41,55h vor der DJK Schwäbisch Gmünd (Calmbach-Römer-Lehmacher-Stippel; 17:02,24h) und der Therme LT Böblingen (Wieland-Fischer-Storz). Hier ist der Streckenrekord von 12:14,45h übrigens seit 1999 Privatbesitz der DJK Schwäbisch Gmünd.

Stafettenlauf
Beim Schüle Stafettenlauf der Betriebs- und Freizeitmannschaften teilen sich bis zu 10 Läufer die 50km- Strecke, um so gemeinsam eine Leistung zu erreichen, die dem Einzelnen nicht möglich wäre. Hier gab es in diesem Jahr einen großen Ansturm, denn sage und schreibe 35 Mannschaften waren gemeldet, viele davon erstmals. Bei durchschnittlich 7 Teilnehmern pro Stafette waren also 250 Menschen sportlich auf die Beine.
Insgesamt war wieder eine bunte Mischung aus Spaß- und Betriebsmannschaften am Start. Bei den Betriebsmannschaften viele Betriebe aus dem Gmünder Umfeld, die oft schon lange dabei sind (TRW Automotive, Hirschvogel, Julius Schüle Druckguss [der namensgebende Sponsor des Stafettenlaufs], Vossloh, VGW Schwäbisch Gmünd, Schleich GmbH, Dt. Vermögensberatung, Reha Zentrum Eisele [die dieses Jahr das Symposium beim Alb Marathon abhielten], Deltalogic). Es spricht ja für einen Betrieb, sein Betriebsklima und Zusammengehörigkeitsgefühl, wenn das möglich ist.
Stark zugenommen hat die Zahl der Freizeit- Mannschaften. Die Liste geht dabei von den Freiwilligen Feuerwehren Abt. Innenstadt und Wetzgau, über die Bergwacht, die Uhlandschule, den Tennisverein Gmünd, dem VFL Iggingen bis hin zum Team Elke (Peischl). Interessante Teams kamen dieses Jahr aus Mögglingen und ihrer französichen Partnerstadt Saleux; hier traten 3 „gemischte Doppel“ an, bei denen die ersten 25km von einem Mögglinger, die zweite Hälfte jeweils von einem Franzosen gelaufen wurde. In den vergangenen Jahren waren diese Läufer über 25km angetreten und wollten auch einmal die zweite Hälfte kennenlernen.

Nach hartem Kampf gewann dieses Jahr das Vossloh-Schwabe Suzuka Team, das die anfangs führende Team Grosskopf und Friends um den –erkältungsgeplagten- 10km- Seriensieger Johannes Großkopf auf Platz 3 verdränge konnte. Auf Platz 2 schob sich das Team der Wasseralfinger Löwenbrauerei. Die anfangs mit führenden Teams von Hirschvogel und TRW Automotive GmbH kamen auf Platz4 und 5.

Gmünder Tagespost Rechberglauf 25 km
Herren
Der 25km Gmünder Tagespost Rechberglauf ist mit 780 Höhenmetern ein klassischer Berglauf, wenngleich mit längeren, ebenen Passagen. Dieses Jahr waren 354 Teilnehmer gemeldet, von denen –inklusive einiger Aussteiger vom 50km- Lauf- 346 ins Ziel kamen.

Wie in den Vorjahren gewann hier der für den LC Aichach startende Österreicher Bruno Schumi zum nunmehr dritten Mal. Bis zum Hohenstaufen noch hinter Jürgen Wieser laufend, überholte er danach und nahm ihm noch gut 3 Minuten ab. Der Zweitplazierte, Florian Dunst (TC Backnang) erreichte das Ziel 4 Minuten später. Er konnte dieses Jahr schon einige vordere Plätze bei kürzeren Volksläufen verbuchen (2. Weinsberg, 3. Backnang, 2. Karlsruhe- Rüppur, Sieg Calw-Stammheim). Felix Scheurle von der DJK Schwäbisch Gmünd gelang es, durch kluge Renneinteilung genügend Körner übrig zu behalten, um Sven Jacobsen (Kaiserteam), Sieger des Ottenbacher Silvesterlaufs auf Distanz zu halten. Die vorab recht hoch gehandelten Läufer Sven Jacobsen (Kaiserteam), Matthias Stegbauer (SG Stern Stuttgart) und Hauke Dutschak (LT Winnenden) erreichten die Plätze 6,8 und 13.

Damen
Bei den Damen gewann Karin Kern von Bike&Running Sports Lorch, die dieses Jahr im Mai bereits den von Göppingen auf den Hohenstaufen führenden Barbarossa- Berglauf gewonnen hatte, in der Zeit von 2:03,32 h. Nur eine Minute dahinter erreichte Barbara Dieterle (LAV Asics Tübingen) das Ziel. Franzi Grupp belegte Platz 3 (2:05,15h) vor Brigitte Schiebel (Mountain Heroes; 2:05,52h) und der Vorjahreszweiten, Jutta Bidermann (LSG Aalen; 2:07,30h)

Power Walk
Bei den „Powerwalkern“ war der Deutsche Walking- Vizemeister, Helmut Wimmer in 2:47,38h am Schnellsten, womit er seine Vorjahreszeit nochmals um 5 Minuten unterbot und nach eigener Aussage trotzdem nie ins Laufen verfiel. Knapp 90 Läufer lagen übrigens noch hinter ihm. Schnellste Dame war hier Renate Barth (am limit) in 3:34,20 h

Walking/ Nordic Walking -18km
Dieses Jahr fand der Walking/ Nordic Walking Wettbewerb zum zweiten Mal auf der 18km- Strecke über Hölltal, Metlangen und Klepperlestrasse statt. 42 Walker, Walkerinnen und Wanderer nahmen daran teil, die meisten davon als Nordic Walker. Es zeichnet das Walking beim Alb Marathon aus, dass hier das gemeinsame sportliche Erleben der Landschaft auch weniger ambitionierten, teilweise auch durch Alter oder Behinderung eingeschränkten Personen möglich gemacht wird.

Umicore 10km- Lauf
Der Umicore 10km Lauf führt von der Innenstadt über die Bocksgasse in den Schwerzer und den Katharinenwald um dann über Hölltal samt Finnenbahn wieder in die Innenstadt zurück zu kehren. Die Strecke ist nicht unbedingt bergig, aber zumindest leicht hügelig, landschaftlich sehr schön und gibt eine Ahnung vom schluchtenreichen und dunklen Schwäbischen Wald um Schwäbisch Gmünd. Dieses Jahr waren es erstmals über 200 Anmeldungen (215), von denen 192 Teilnehmer ins Ziel kamen.

Es war ein schlechter Tag für Seriensieger; der bisherige 3-malige Sieger und Inhaber des Streckenrekords, Johannes Großkopf war erkältungsbedingt gar nicht erst am Start. Damit war die Bahn frei für Jochen Müller (Feuerwehr Jebenhausen). Schnell wie die Feuerwehr erreichte er das Ziel in 35,42 min. Platz 2 belegte Bernd Ruf aus Hüttlingen in 36,55 min vor Robin Göhringer von der LG Staufen in 37,31 min. Sein dritter Platz ist deshalb bemerkenswert, weil er noch Läufer der A-Jugend ist. Es gelang ihm nebenbei sogar, einen alten Haudegen wie Werner Fröschke, der 1996 auch schon einmal den Alb Marathon mit damals 44 km gewonnen hatte, mit 5 Sekunden Vorsprung auf Platz 4 zu verweisen.
Nennenswert ist auch die Leistung weiterer Jugendlicher, wie Sascha Fritz (TV Bargau; Jugend B; 41,17 min) Simon Rofka (DJK Schwäbisch Gmünd; Schüler B; 45,21 min) oder Michael Neuhaus (Umicore Galvanotechnik, Schüler A; 51,19min), die sich allesamt im vorderen Feld plazierten.

Bei den Damen siegte nicht völlig überraschend Silke Fritz von den Einhörnern in der guten Zeit von 40,21 min. 2008 hatte sie –damals noch als A- Jugendliche- bei der ersten Auflage den Lauf ebenfalls gewonnen. Ihren damaligen Streckenrekord hat sie gestern kassiert und einen neuen aufgestellt.
Keine A-Jugendliche, sondern eine erst ca. 15-jährige Athletin der Schülerklasse A erreichte Platz 2, nämlich Nele Friedhoff (LG Staufen) in 44:00min. Es wird interessant sein, zu sehen, ob sie dann einmal den nächsten Streckenrekord aufstellt… Platz 3 ging an Bettina Haugg vom TSV Inningen in 45,30 min.

Der Wanderpokal der Fa. Umicore für die größte teilnehmende Laufgruppe ging unter großem persönlichen Einsatz der Betriebsleitung (Geschäftsführer Thomas Engert und stellvertretender Geschäftsführer Karl Hieber waren beide am Start) für dieses Jahr zurück an die Firma Umicore.

Im Übrigen kann der Umicore 10km- Lauf auch ein wenig als Prominentenlauf angesehen werden. Neben den beiden Umicore- Geschäftsführern war so z.B. Jakob Etter, Cheforganisator der Bieler Lauftage am Start (Platz 2 in M55). Daneben lieferte sich Holger Kreuttner vom Hauptsponsor Kreissparkasse ein hartes Duell mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Gmünd, Joachim Bläse, das Kreuttner in 47,04min mit 12 Sekunden Vorsprung gewann. Immerhin ließ Bläse dabei noch den Hawaii- Triathleten Dr. Klaus Riede um 3 Sekunden hinter sich.

Umicore Jugendlauf mit Gmünder Jugendmeisterschaft
Der Umicore-Jugendlauf über 1,8km mit Gmünder Jugendmeisterschaft fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Leider fand die Veranstaltung auch im zweiten Jahr keine allzu große Resonanz bei den Schulen und Vereinen. Die große Ausnahme waren dieses Jahr Rauchbeinschule und die Friedensschule, die beide stark vertreten waren.

Gmünder Jugendmeister und –meisterinnen wurden:
Schüler C: Tim Luka Schwab (LG Staufen) – 7,31 min — Frederika Baier () – 8,07 min (Tim Luka Schwab insgesamt Zweitschnellster)
Schüler B: Dominik Uhlig (VFR Herpersdorf) – 8,03 min — Luca Maren Manzke (Schwäbisch Gmünd) 7,54 (Im Vorjahr waren beide die schnellsten der Schüler C)
Schüler A: Kadir Öztas (Rauchbeinschule) – 7,00 min — Festina Ukehagijaj (Rauchbeinschule) 8,57 min
Die Jugendklassen waren –vermutlich weil parallel Spieltag in den Jugendfußballligen war, und außerdem die Kreiswaldlaufmeisterschaften in Essingen stattfanden- nicht besetzt.

Sparkassen- Bambini- und Schülerläufe
Auch in diesem Jahr nahmen etwa 150 Kinder im Vor- und Grundschulalter an den Sparkassen Schüler- und Bambiniläufen teil. Es ging vor allem ums Ankommen, den Spaß an der Bewegung und die Freude am Laufen, die immer spürbar waren. Manchmal gewann aber auch schon erkennbar der Ehrgeiz die Oberhand, wenn ein Knirps sich partout nicht überholen lassen wollte und auf einmal los sprintete. Die Kinder liefen in getrennten Läufen je nach Jahrgang eine (3- bis 4- Jährige), zwei (5-, 6- und 7-jährige) oder drei Marktplatzrunden (8- bis 9-jährige) von 300m. Alle Ankommenden erhielten von der DJK eine meist mit großem Stolz getragene Medaille und das Café Bührs spendierte den Kindern im Ziel frische Backwaren. So war der besonders für Vorschulkinder schon anstrengende Lauf und einzelne Tränen schnell wieder vergessen. An das Rennen schloss sich eine Verlosung der Kreissparkasse an. Den Hauptpreis von 100€ gewann dieses Jahr der Kindergarten der Vila Kunterbunt. Weitere 10 Spargutscheine á 25€ wurden an die einzelnen Teilnehmer verlost. Man darf wohl sagen, dass Erzieher wie Kinder mehrheitlich zufrieden nach Hause gingen.

Und der Hohenstaufen ?

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die uns mit ihren Unterschriften den Rücken gestärkt haben. Wir haben so viel bessere Chancen, auch gehört zu werden. Wir werden die Petition in den nächsten Tagen auch auf www.albmarathon.de zum Download bereit stellen und nachzählen.
Sonst werden wir natürlich vor allem das Gespräch suchen und hoffen, dass das Forstamt dies genau so sieht. Bisher war von dort laut der Göppinger NWZ nur die Rede davon, sich mit “der Stadt Göppingen und der Einrichtung “Schlösser und Gärten”, die den Hohenstaufen vermarktet” an einen Tisch zu setzen. Wir erwarten, aber dass sie sich mit allen Beteiligten inklusive uns an einen Tisch sitzen. Und dass unser Tisch nicht nur der Katzentisch für unerwünschte Störenfriede ist.
Je nach Ausgang des Gesprächs werden wir dann die notwendigen nächsten Schritte gehen. Man kann schon einmal sagen, dass die Öffentlichkeit sehr erfreulich und sehr eindeutig reagiert hat. Bitte lest diesen NWZ- Kommentar. Mehr sobald es mehr zu berichten gibt.

Letzte Neuigkeiten vom Alb Marathon

Meldezahlen

Zum Ende der Online- Anmeldung für den 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd haben bisher ca. 800 Einzelstarter über die verschiedenen Streckenlängen von 1,8 bis 50km gemeldet. Dazu kommen noch 25 Stafetten á 5-10 Teilnehmern. Insgesamt sind also auch dieses Jahr mindestens 1000 Teilnehmer bereits angemeldet. Mit einer Gesamtteilnehmerzahl von 1.600 (inklusive Nachmeldern und startgeldfreien Bambini- u. Schülerläufern) wird gerechnet. Nachmeldungen sind am Freitag und Samstag vor Ort möglich.

Von den Einzelläufern nimmt über die Hälfte am 50km- Lauf teil (407), 205 haben für den 25km- Lauf gemeldet und 134 für den 10km- Lauf.

Der Rest verteilt sich auf 1,8km, 18 km Walking und 25km Power Walking. Dies deutet auf konstante Teilnehmerzahlen beim 50- und 25km- Lauf, sowie eine leichte Steigerung beim 10km- Lauf hin. Angesichts der guten Wettervorhersage für den Samstag hoffen die Veranstalter noch auf viele Nachmeldungen von kurz entschlossenen Startern. Angekündigt wird derzeit „nach Auflösung von Nebelfeldern heiter bis trocken, 10-16°C“. Das verspricht optimale Laufbedingungen (keine Gewähr!).

Gmünder Jugendmeisterschaften über 1,8 km

Bei den Gmünder Stadtmeisterschaften über 1,8 km sind bisher erst 15 Teilnehmer gemeldet. Besonders positiv fällt hier die Rauchbeinschule in Schwäbisch Gmünd auf, die allein 12 Teilnehmer gemeldet hat. Schwach ist hier besonders die Besetzung bei den Schülern A (15 Jahre und älter), während bei den Schülern und Schülerinnen B und C ein echter Wettkampf mit mindestens 3 Teilnehmern bereits sichergestellt ist.

Erfahrungsgemäß gibt es bei den Jugendmeisterschaften viele Nachmeldungen am Wettkampftag selbst, auf die wir uns freuen. Wir bitten die Lehrer und Jugendlichen jedoch, die Nachmeldungen rechtzeitig, d.h. spätestens 50 Minuten vor dem Start der Läufe vorzunehmen, damit wir 30 Minuten vorher auch fertig sein können.

Die Favoriten

50km - Herren

Topfavoriten:

Jürgen Wieser; 11 * Sieger Alb Marathon und Inhaber des Streckenrekords. 2011 Überzeugender Sieg Lauterner Landschaftslauf. Gemeldet

Neu: Marco Sturm, Platz 5 der Berglauf- WM 2009, deutscher Berglaufmeister 2011. Start  angekündigt

Mitfavoriten:

Michael Barz  2010 Sieger, 2011 Zweiter Zugspitz- Extremberglauf. Platz 3 Graubünden Marathon. Harter Bergläufer. Gemeldet.

Christian Stork. Sieger Rennsteiglauf 2010, Sieg Europacup Ultramarathon 2010 und Siegaspirant Europacup 2011. Platz 2 Allgäu Panorama Trail. Gemeldet

Wataru Iino. 2011 Platz 10 Swiss Alpine Marathon (5 min vor Christian Stork, aber 14 min hinter Dippacher, Alb Marathonsieger 2009). Platz 3 Allgäu Panorama Trail. Gemeldet

Richard Schumacher. Sieger Einstein Marathon Ulm, Zweiter Alb Marathon 2010. Start unklar.

Bostjan Potocnik. Slowenien. 2011 Platz 2 75 km Celje. Bestplazierter im Europacup. Start unklar.

Matthias Stegbauer. 2011 Platz 2 Black Forest Trailrun Masters 78km. Start angekündigt.

Erweiterte Spitze und Europacup:

Ralf Schmäding

Danny Thewes

Daniel Beha

Andreas Panthen

Ulrich Grallath (Platz 4 Alb Marathon 1999 und 2001)

Uli Calmbach. DJK Schwäbisch Gmünd. 2010 Platz 1 Chiemgau 100km Bergultralauf. Gemeldet.

Zur Erinnerung: Bei der Wertung im Europacup der Ultramarathons liegt in der Wertung 2 von 5 Wertungsläufen der Slowene Bostjan Potocnik (bester Europacupläufer in Mnisek und Celje) vor Christian Stork (bester Europacupläufer beim Wörthersee-Trail und knapper Abstand zum besten ECU-Läufer beim Rennsteig) sowie Ralf Schmäding (bester ECU-Läufer in Biel und knapper Abstand zum besten ECU-Läufer Wörthersee-Trail). Je nach Abschneiden beim letzten Europacuplauf, dem Sparkassen Alb Marathon, verändert sich die Reihenfolge. Auch Danny Thewes (bester ECU-Läufer beim Rennsteig und nicht zu großer Rückstand beim Wörthersee-Trail) und Daniel Beha (Vorjahreszweiter im Europacup und mit geringem Rückstand zu den ECU-Besten beim Rennsteig und Mnisek) können unter die 3 Besten kommen. Das Rennen ist also noch offen wenngleich mit Vorteilen für Potocnik.

In der Mannschaftswertung dürfte die Equipe der SG Stern Stuttgart um Wataru Iino, Matthias Stegbauer und Frank Weller der Favorit sein. Die DJK- Läufer um Uli Calmbach und den Europacupsieger von 2003, Jörg Schreiber werden sicherlich ihr Bestes geben, um dagegenzuhalten. Gute Chancen haben sie aber wohl nur dann, wenn einer der 3 „Sterne“ auf der Strecke ein wenig verglüht.

50km - Damen

Topfavoritin:

Branca Hajek; Siegerin Alb Marathon 2009 mit der drittschnellsten je gelaufenen Zeit. 2010 Platz 12 bei Weltmeisterschaft 100km- Lauf und Platz 1 100km Biel. Gemeldet

Mitfavoritinnen:

Silke Konold. 2011 Siegerin der Ulmer Laufnacht (100km) und Zweitplazierte beim Allgäu Panorama Trail (69km). Gemeldet.

Ildiko Wermescher. Ungarn. 2010 und 11 Siegerin Ötscher Ultramarathon. 2007 Platz 30 bei 100km- WM. Gemeldet

Marion Braun. 2011 Platz 3 Rennsteiglauf. 2010 Europacupsiegerin und Zweitplazierte beim Alb Marathon. Gemeldet

Carmen Hildebrand 2009 Siegerin Grand Defi des Vosges, seither viele Etappenläufe. Gemeldet.

Andrea Calmbach (DJK Schwäbisch Gmünd; 2011 Siegerin Allgäu Ultra Trail; Alb Marathon Siegerin 2003; Zweitplazierte 2001,2004; Drittplazierte 2008). Gemeldet

Erweiterte Spitze und Europacup:

Rosi Hausner

Natasa Robnik

Peggy Reichert

Zur Erinnerung: Bei den Frauen hat Marion Braun beste Aussichten ihren Europacupsieg von 2010 zu wiederholen. Sie war die beste ECU-Läuferin in Mnisek und Biel. Dahinter liegen Stephanie Lieb (beste ECU-Läuferin Wörthersee-Trail und nicht zu großem Abstand beim Rennsteiglauf), Simone Roentsch (beste ECU-Läuferin in Mnisek und nicht zu großem Abstand beim Rennsteiglauf), Rosi Hausner (zweitbeste ECU-Läuferin Wörthersee-Trail und nicht zu großem Abstand in Biel), Natasa Robnik (drittbeste ECU-Läuferin in Celje – 38 Min. vor Peggy Reichert- und nicht zu großem Abstand beim Wörthersee-Trail) sowie Peggy Reichert (viertbeste ECU-Läuferin in Celje und nicht zu großem Abstand beim Wörthersee-Trail – rund 23 Minuten vor Natasa Robnik).

25km - Herren

Ein klarer Topfavorit ist hier nicht auszumachen. Der Rechberglauf dürfte deshalb ein besonders spannendes Rennen werden. Idealer Zuschauerplatz ist im Ort Rechberg oder bei der Ruine vor dem letzten Anstieg.

Mitfavoriten:

Hauke Dutschak: 2011 Platz 4 Gmünder Stadtlauf, 2010 Platz 2 Rechberglauf, 2008 Sieger Rechberglauf. Gemeldet

Ferdinand Ziegler 2011 Platz 7 Rhein-Ruhr Marathon (2:42h). Gemeldet

Sven Jacobsen 2011 Sieg Ottenbacher Silvesterlauf . Gemeldet

Felix Scheuerle 2011 Platz 2 Lauterner Landschaftslauf (5min hinter Wieser). 2010 Platz 3 beim Rechberglauf. Gemeldet

Bruno Schumi, Sieger 2009 und 2010. Start ungewiß, eher unwahrscheinlich.

25km - Damen

Favoriten

Jutta Bidermann, LSG Aalen. Mehrfach Zweitplazierte des Rechberglaufs. Gemeldet

Angela Siller, Platz 3 Silvesterlauf Ottenbach, Platz 4 Gmünder Stadtlauf. Gemeldet

Andere Favoriten stechen nicht heraus.

10km Herren

Topfavorit:

Johannes Großkopf (Sparda Team Rechberghausen, aus Schwäbisch Gmünd)Sieger 2008-2010 jeweils mit Streckenrekord.

Mitfavorit:

Robin Göhringer (LG Staufen); 2009 und 2010 baden-württembergischer Jugendmeister im Berglauf ; 2008 und 2009 Platz 3 beim umicore 10km Lauf.

Andere Favoriten stechen nicht heraus.

10km Damen

Favoritinnen

Monika Schneider, KSK Ostalbkreis (2008-2010 jeweils bei den besten 3 Läuferinnen).

Silke Fritz, Die Einhörner, Siegerin umicore 10km Lauf 2008.

25km Power Walking

Helmut Wimmer, TSV Westhausen, 2011 knapp Platz 2 bei den Deutschen Meisterschaften in Altshausen über 21,1 km im Nordic Walking
Allgemeines

Am Samstag, dem 22.10.2011 findet der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt. Der Hauptlauf führt auf 50km landschaftlich herausragend schöner Strecke über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Der Sparkassen Alb Marathon wird von der DJK Schwäbisch Gmünd organisiert, von der Gmünder Tagespost präsentiert und ist die größte Ultramarathonveranstaltung Süddeutschlands. Mehr Informationen und Fotos gibt es unter www.albmarathon.de.

Der 50m Sparkassenlauf ist letzter und entscheidender Wertungslauf im Europacup Ultramarathon. www.europacup-ultramarathon.eu/

Die Strecken über 10, 25 und 50km sind Teil des Ostalb Laufcups. Wer auf den genannten Strecken, sowie mindestens 2 anderen Läufen des Ostalblaufcups erfolgreich im Ziel ankam, wird mit einem Preis belohnt und zur Abschlussparty des Ostalb- Laufcups eingeladen. Näheres unter www.schwaebische-post.de/ostalb-laufcup

Zu möglichen Streckenänderungen in Zukunft werden wir uns am Lauftag (deutlich) äußern.

Alb Marathon 2011 zum letzten Mal auf Originalstrecke?

Am 22.10.2011 findet der 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt, der größte Ultramarathon Süddeutschlands. Seit 1991 führt seine Strecke über die charakteristischen Gipfel der drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Dieses Jahr wird es möglicherweise zum letzten Mal so sein:

Während der Streckenteil im Ostalbkreis wie üblich ohne nennenswerte Probleme genehmigt wurde, hat die untere Forstbehörde des Landkreises Göppingen die Wegführung auf den Gipfel des Hohenstaufen beanstandet. Im Kern geht es um den auf den Hohenstaufengipfel führenden Fahrweg. Kritische Punkte seien der „schlechte Wegezustand“ und das Laufen auf einer Wendepunktstrecke zum Gipfel. Die alternativ vorgeschlagene Strecke führt auf der Nord- oder Südseite um den Hohenstaufen herum.

Zwar wurde die Streckenführung auf den Gipfel dankenswerter Weise für 2011 „ausnahmsweise“ noch einmal genehmigt. Gleichzeitig hat das Forstamt aber klar zu erkennen gegeben, dass es die notwendige forstrechtliche Genehmigung für 2012 und die Zukunft nur bei einer veränderten Streckenführung erteilen wird. Neben dem Alb Marathon ist auch der Barbarossalauf von dieser Entscheidung betroffen, der auf derselben Strecke verläuft.

Matthias Wenzel, Pressesprecher des Alb Marathons dazu: „Für uns vom Alb Marathon- Team -und gerade für mich als Förster- ist diese Entscheidung völlig unverständlich. Zum Einen gab es in 20 Jahren Alb Marathon keinen konkreten Anlass für Befürchtungen, zum Anderen reden wir hier über einen mindestens 3m breiten Fahrweg, auf dem problemlos 3bis 4 Personen nebeneinander laufen könnten. Die gewünschte Streckenänderung würde den gesamten Charakter des Alb Marathons als Lauf über die drei Kaiserberge zerstören und das Echo aus Läuferkreisen ist bereits jetzt verheerend.“

Erich Wenzel, Gesamtorganisator: „Wir wollen uns in jedem Fall nach der Veranstaltung noch einmal mit Barbarossalauf und Forstbehörde zusammen setzen. Allerdings hat das Forstamt uns gegenüber entschieden klar gemacht, dass es ihm ernst ist. Insofern müssen wir befürchten, dass 2011 der letzte „echte“ Alb Marathon über die drei Kaiserberge stattfinden könnte.“

Verantwortlich für die Pressemitteilung:

Matthias Wenzel

DJK Schwäbisch Gmünd

Emmendinger Str. 7

79211 Denzlingen

Sparkassen Alb Marathon 2011 Schwäbisch Gmünd Solide Anmeldezahlen im Jahr nach dem Jubiläum

Heiße Phase der Voranmeldungen bricht an

6 Wochen vor dem Termin des 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd ist die heiße Phase der Anmeldungen angebrochen. Postalische Anmeldungen sind bis 1.10., Online- Anmeldungen sogar bis 12.10. möglich. Die Fristen sind so gewählt, dass Anmeldebestätigungen rechtzeitig versendet und Adressprobleme bzw. Fehleingaben im Vorfeld geklärt werden können. Nachmeldungen am 21.10. oder am Starttag bis 60 Minuten vor dem Start sind (mit Nachmeldegebühr) natürlich ebenfalls möglich. Die DJK empfiehlt jedoch aus Erfahrung die Voranmeldung, da sie Veranstalter und Startern Zeit und Nerven spart. Und sie bittet alle Nachmelder um Verständnis, dass Zeit und Nerven nicht gratis zu haben sind. Vorangemeldete Teilnehmer, die wegen Erkrankung o.ä. nicht starten können erhalten bei uns einen Startgutschein für das Folgejahr (formloses Schreiben genügt).

Meldestand

Zum Stand 10.9. 2011 hatten sich insgesamt über 300 Teilnehmer vorangemeldet. Davon nehmen 200 am Sparkassenlauf über 50km teil, was deutlich mehr ist als in den beiden Vorjahren zum selben Zeitpunkt (2010 – 180, 2009 – 160). Entweder wird also die Online- Voranmeldung immer besser angenommen, oder wir werden einen teilnehmerstarken Alb Marathon 2011 erleben. Beides würde uns von der DJK freuen. In jedem Fall rechnen wir nicht mit einem größeren Rückgang der Teilnehmerzahlen nach dem Jubiläumslauf 2010.

Beim 25km- Gmünder Tagespost Rechberglauf sind bisher 55 Teilnehmer gemeldet, was leicht über dem Niveau der Vorjahre liegt. Bei 25km Powerwalking, Umicore 10km-Lauf, 18km Walking und 1,8 km lassen sich aus den Teilnehmerzahlen noch keine Schlüsse ziehen, da die Athleten hier in aller Regel viel kurzfristiger über den Start entscheiden.

Beim Schüle 50km Stafettenlauf gibt es bisher 6 Anmeldungen. Es haben die Mannschaften der VGW, der Gmünder Tagespost, der Gmünder Bergwacht, der „Suelas Volantes“ und der Schule für Physiotherapie ihren Hut in den Ring geworfen.

Favoriten

Zu der Situation bei den Favoriten folgt eine weitere Pressemitteilung zum Ende der Voranmeldungszeit. Es kann jedoch heute schon gesagt werden, dass der mittlerweile 11-malige Sieger Jürgen Wieser auf den Alb Marathon trainiert und wieder antreten will, wenn er eine ansprechende Leistung abrufen kann.

Walking, Wandern, Nordic Walking und Powerwalking

Beim (Nordic) Walking wurde 2010 die frühere 30km- Strecke, die von vielen Teilnehmern als zu lang und schwer empfunden wurde, durch die neue 18 km- Strecke mit nur 200 Höhenmetern ersetzt. Leider war die Resonanz, besonders aus dem Gmünder Raum unter den Erwartungen. 55 Anmelder sind zu wenig um auf Dauer den Aufwand für eine besondere 18 km Walkingstrecke zu betreiben.

Durch die Startzeit um 12 Uhr -gleich nach dem Start des Umicore 10 km- Laufs- und die Schlusszeit um 17.30 Uhr ist der Wettbewerb auch für Wanderer geeignet Das Zeitlimit von 5:30h ist auch für richtige Wanderer und ältere Personen zu bewältigen.

Die für die Strecke benötigte Zeit wird analog WLV- Vorgaben in einer alphabetischen Liste veröffentlicht. In Schwäbisch Gmünd am Ziel Marktplatz gibt es für die Walker, Nordic Walker und Wanderer als Auszeichnung eine Medaille und mindestens einen Becher Erdinger alkoholfrei.

(Nordic) Power Walker können auf der 25km- Strecke zum Hohenrechberg antreten und sich dabei mit den langsameren Läuferinnen und Läufern vergleichen. Hier gab es 2010 erfreuliche 30 Anmeldungen und vollen kämpferischen Einsatz um die begehrten 3 Spitzenplätze. Zu beachten sind Limitzeiten von 3:40h im Ziel auf dem Hohenrechberg bzw. 1:35h in Wäschenbeuren. Diese Limitzeiten gelten selbstverständlich auch für Läufer. Ein Start beim Powerwalking hat also nur Sinn wenn man in hohem Gehtempo die 25 km mit 780 Höhenmetern bewältigen kann.

Zeitnahme

Bei Walkern wie Läufern erfolgt die Zeitnahme mittels eines am Fuß zu tragenden Transponders (nicht Champion Chip), der im Ziel wieder eingesammelt wird. Bitte nicht mit Seemannsknoten befestigen.

Sportsgeist und Kontrollen

Es ist uns wichtig, dass der Alb Marathon ein sportlicher Wettkampf ist und damit mehr als nur ein „Event“. Deshalb bestehen wir auf sportlicher Fairness untereinander und der Einhaltung von DLV- Regeln. Es wird im Interesse der ehrlichen Teilnehmer wieder Zwischenzeitnahmen geben, um dies zu gewährleisten.

Zusatzangebote

25km Läufer und Power Walking erhalten keine Medaille, können eine solche aber bestellen und nach dem Lauf am Infostand im Prediger abholen. 50km- Läufer erhalten automatisch eine Medaille. Eine andere als die 25km- Läufer (!).

Wie in den Vorjahren wird der Filmautoren Club Gamundia e.V. Schwäbisch Gmünd – ein Gmünder Amateur Filmclub, der aber professionellen Ansprüchen genügt- eine etwa 45-minütige DVD des Alb Marathons erstellen. Sie kann mit (17€) oder ohne persönlichen Zieleinlauf (12€) bestellt werden. 2010 waren dazu 10 Filmer im Einsatz und ihr Produkt wird bei Werbeauftritten des Alb Marathons sehr gelobt.

Alb Marathon Laufshirts, Laufhosen etc. gibt es am Verkaufsstand von Intersport Schöll.

Wir wünschen allen Läuferinnen und Läufern eine erfolgreiche Vorbereitung auf den Alb Marathon

Verantwortlich für die Pressemitteilung:

Matthias Wenzel (DJK Schwäbisch Gmünd)

Gemeinsames Vorbereitungstraining der DJK Schwäbisch Gmünd auf den 21. Sparkassen Alb Marathon

Vorbereitungstraining:ab Donnerstag 30. Juni 2011

Da es nur noch 2 Monate bis zu dem Großereignis sind, lohnt es sich, jetzt das Training zu intensivieren. Die DJK Schwäbisch Gmünd als Veranstalter möchte dabei behilflich sein und bietet allen, die die 10-, 25- oder 50km- Laufdistanz angehen möchten, einmal die Woche am Donnerstagabend ein Vorbereitungstraining an.

Treffpunkt ist um 18:30h am Haupteingang der Großsporthalle in der Katharinenstraße im Schwerzer.

Je nach angestrebter Trainingsstrecke ist man zwischen 1 und 2,5 Stunden unterwegs. Ein Einstieg ist auch noch jetzt im  September problemlos möglich. Derzeit sind 2 Gruppen auf Distanzen zwischen 8, 13 und mehr km mit den DJK-Begleitern unterwegs.

Grundsätzlich orientieren sich die Trainingsstrecken an den Laufstrecken des Alb Marathons. Für das 10 km-Ziel läuft man vorwiegend im Bereich zwischen Hauberweg und Hölltal mitsamt Finnenbahn. Beim Ziel 25 bzw. 50 km erfolgt die Ausrichtung des Trainings auf Teilstücke des Alb Marathons mit den dabei zu bewältigenden An- und Abstiegen.

Verantwortlich für die Pressemitteilung: Erich Wenzel, Schweriner Str. 14, 73529 Schwäbisch Gmünd Telefon 0172/6256963

Anmeldung freigeschaltet - Verbilligte Anmeldung bis 30.6.

Seit dem 1.4. 2011 ist die Anmeldung zum 21. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd frei geschaltet. Die Anmeldezahlen sind bisher bei den kürzeren Strecken befriedigend, beim 50km Lauf gut.

Man merkt auf der Meldeliste, dass besonders die alten Hasen unter den Albmarathonis wissen, dass man sich am besten so früh wie möglich anmeldet. Denn für eine begrenzte Zeit ist im Frühjahr eine verbilligte Voranmeldung möglich. Diese Möglichkeit besteht noch 4 Wochen lang, nämlich bis zum 30.6.2011. Bis dahin müssen z.B. statt 37 € regulär (oder 41€ am Wettkampftag) nur 32 € für den 50km Alb Marathon bezahlt. Auch die Teilnahmegebühr für die 1,8-, 10- und 25km- Strecke, sowie das 18km- Walking sind verbilligt Wir raten unseren Teilnehmern, diese Option zu wählen, da sie auch uns Stress erspart. Teilnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teil nehmen können, erhalten -wie wir es auch in den letzten 10 Jahren geregelt haben- einen Gutschein für 2012. Die DJK Schwäbisch Gmünd wünscht allen Läufern und Läuferinnen eine gute Vorsaison und hofft auf ein Wiedersehen im Herbst beim Alb Marathon. Und auf viele Erstteilnahmen.

Jubiläumslauf 20. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd - Wieser siegt in dramatischem Duell mit Schumacher zum 11. Mal – Dorothea Frey läuft Streckenrekord und siegt zum zweiten Mal

Herren:

1. WIESER, Jürgen (SVO LA Germaringen), 3:28,33h—–2. SCHUMACHER, Richard (AST Süßen) 3:31,59h —– 3. ZIMMERMANN, Achim (SV Mindelzell) 3:39,18h —–4. SENGENBERGER, Ulf (LLC Marathon Regensburg) 3:40:28h—– 5. GOLD, Mike (DJK Schwäbisch Gmünd) 3:40:57h

Frauen:

1. FREY, Dorothea (EK Schwaikheim) 3:47,45 –Streckenrekord um 29 Sek verbessert —- 2. BRAUN, Marion (SV Germania Eicherscheid) 4:32,36h —- 3. BITZER, Susanne (SC Hechingen) 4:33,16h —- 4. WERMESCHER, Ildiko (Unix-Ungarn) 4:33,50h —- 5. SCHUHAJ, Antje (TV Jahn Kempten) 4:34,35h

Europacup der Ultramarathons Gewertet wurden die 3 jeweils besten Ergebnisse; in Klammern angegeben sind die addierten und gewichteten Rückstände auf die schnellsten Europacup- Teilnehmer der einzelnen Läufe)

Herren:

1.Stork, Christian (D - BlT Laufsport-Saukel/Haglöfs) - 0 sec   —–  2. Beha, Dr. Daniel (Amberg) – 905 sec  —- 3. Etter, Robert (CH – Cougevaux) – 3919 sec —- 4. Kiebler, Jürgen (D- Gestratz ) – 5341 sec —- 5. Maisch, Andreas (D – EK Schwaikheim) – 6400 sec

Frauen:

1. Braun, Marion (D – SV Germania Eicherscheid) – 0 sec  —- 2. Uebelhör, Eva (D - Immenstadt) – 4816 sec —- 3. Lieb, Stephanie (D – SV Bergdorf Höhn) – 6340 sec —- 4. Raubuch, Juliane (D- LTF Koellertal) – 7996 sec —- 5. Altmann, Martina (D – Dippoldiswalde) – 8387 sec

Allgemeines

Am Samstag, dem 23.10. fand der größte Ultramarathon Süddeutschlands, der Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd über 50 km statt. Es war in der 20. Auflage ein Jubiläumslauf. Der Alb Marathon wird von der DJK Schwäbisch organisiert. Weitere Teilstrecken sind der Gmünder Tagespost- Rechberglauf über 25km, das 18km DJK- Walking, der Umicore 10km- Lauf, die Sparkassen Schüler- und Bambiniläufe, sowie der erstmals ausgetragene Umicore- Jugendlauf über 1,8 km.

Das Albmarathonspezifische Wetterglück hielt auch in diesem Jahr, denn zwischen Regentagen und Frost fand der Alb Marathon am vielleicht letzten schönen, sonnigen Herbsttag mit Temperaturen von 10-12°C statt, wobei es beim Start mit ca. 3°C noch bitterkalt war. In jedem Fall konnte man wieder einmal die besondere Atmosphäre und die weiten Ausblicke von den 3 Kaiserbergen genießen.

Mit Meldezahlen von insgesamt 1.431 zahlenden Teilnehmern sowie 1326 Läufern im Ziel gab es insgesamt gegenüber 2009 einen Teilnehmeranstieg, der aber vor allem beim 10km- Lauf, den Staffetten und dem Jugendlauf stattfand, während die Teilnehmerzahlen auf den langen Strecken auf hohem Niveau stagnierten oder sogar leicht zurück gingen. Die Schüler- und Bambiniläufe mit zusammen 210 Teilnehmern sind in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt, sodass insgesamt 1641 Menschen auf den Beinen waren.

Es gab 501 Zieleinläufe über 50km (-24), 351 Zieleinläufe über 25km (+9), 191 Zieleinläufe über 10km (+48), 15 Powerwalker (25km) und 43 Nordic Walker (18km; zusammen -4), 196 Staffettenläufer (+56) sowie 42 Teilnehmer bei den erstmals ausgetragenen Jugendmeisterschaften über 1,8km (+42).

Der Start erfolgte für die 25- und 50km- Wettbewerbe gemeinsam um 10:00h vom historischen Marktplatz in der Mitte der Stadt, wo die Läufer und Walker von Bürgermeister Joachim Bläse und dem Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ostalb, Dr. Christof Morawitz auf die Strecke geschickt wurden. Das Startsignal zum umicore 10km- Lauf gaben um 12:00h der stellvertretende Geschäftsführer von umicore Schwäbisch Gmünd, Karl Hieber und das umicore Vorstandsmitglied Thomas Engert gemeinsam mit Dr. Bläse, die alle drei anschließend auch sportlich mitliefen. Der Start erfolgte um 3 Minuten verzögert, da die Feuerwehr durch einen vorrangigen Einsatz verspätet eintraf und die Bocksgasse deshalb von den Helfern des Jugendhauses abgesperrt werden musste. Sonst gab es im Umfeld des Alb Marathons keine besonderen Vorfälle. Auch das DRK meldete „nichts Erwähnenswertes“.

Neben der DJK sind die Partnervereine TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, das Jugendhaus, das DRK, das THW, die Freiwillige Feuerwehr Gmünd und der AGV 1973 bei der Organisation bzw. als Helfer dabei, außerdem auch die Stadt Schwäbisch Gmünd. Auch die Sparkasse hat für die Schüler- und Bambiniläufe zusätzliche Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt.

Der Sparkassen Alb Marathon

Herren

Wie erwartet gab es einen harten Kampf um den Sieg und ein überwiegend taktisches Rennen. Richard Schuhmacher, der Sieger des Ulm Marathons 2008 und 2009 ging das Rennen zügig an und lag über Rechberg und Stuifen hinweg bis nach Waldstetten bis zu 2 Minuten in Führung. Jürgen Wieser, der bis dahin wie üblich sein Rennen und sein Tempo gelaufen war, hatte sich bis dahin im Hintergrund gehalten, gab aber auf der Bergabstrecke nach Waldstetten noch einmal Gas und fing Schumacher auf der Bahntrasse zwischen Straßdorf und Gmünd ab und lief noch 3 Minuten Vorsprung auf Schumacher heraus. Der absolute Wille zum Sieg war –neben der guten Renneinteilung- immer eines von Wiesers Markenzeichen. Auch dieses Jahr.

Eine kleine Episode am Rande sagt hier vieles aus: Bei Schumacher meldeten sich ab Kilometer 40 muskuläre Probleme, die ihn langsamer machten. Wieser, der vom Begleitradler davon informiert wurde, als Schumacher allmählich in Sicht kam, meinte dazu nur „Muskuläre Probleme habe ich auch“. Sprach´s und überholte. Im Ziel merkte er allerdings u.a. an, dass er eben auch nicht jünger werde, und die Zukunft sicherlich Läufern wie Schumacher gehöre. Dieses Mal habe eben noch die Erfahrung gesiegt.

Allerdings ist auch Achim Zimmermann, der Drittplazierte und Sieger u.a. des Augsburger Halbmarathons, ein Jahrgangskollege von Wieser. Der Viertplazierte, Ulf Sengenberger (Alb Marathonsieger von 2006), ist sogar älter als Wieser. Mit älteren Teilnehmern ist beim Alb Marathon also durchaus noch zu rechnen, wenngleich diese beiden dann doch einige Minuten nach Schumacher ins Ziel kamen. Mit seiner Zeit von 2007 (3:20h) hätte Schumacher aber wohl bereits dieses Jahr gewonnen.

Den größten Applaus nach Wieser und Schumacher heimste allerdings wohl der Fünftplazierte ein: Mike Gold von der ausrichtenden DJK Schwäbisch Gmünd, der in 3:40,57h eine persönliche Bestleistung erzielte.

Der mitfavorisierte Christian Stork, viermaliger Sieger des Rennsteiglaufs kam in 3:43h auf Platz 7. Er ist allem Anschein nach nicht 100% auf Sieg gelaufen, sondern sicherte „nur“ seinen Europacupsieg ab. In Bestform hätte er vermutlich vorne mit eigegriffen.

Nach dem Lauf wurden neben den Spitzenathleten noch all diejenigen Läufer geehrt, die etwas anderes, ganz besonderes geleistet haben: Sie sind immer wiedergekommen. Am bemerkenswertesten dabei war sicher Horst Kugler, der in 20 Jahren Alb Marathon 20mal erfolgreich ins Ziel kam.

Damen

Dass es auch bei der 20. Auflage eines Laufs noch Neues geben kann, bewies Dorothea Frey: Dass sie beim Alb Marathon gewinnen kann, ist nichts Neues –das tat sie schon 2007. Aber mit Streckenrekord und einer Dreiviertelstunde Vorsprung auf die Zweitplazierte hat noch niemand beim Alb Marathon gewonnen. Da sie spät gemeldet hatte, und vor ihrer Heirat als Dorothea Grupp bekannt war, hatte sie wohl niemand so richtig auf der Rechnung. Dennoch hat sie den 8 Jahre alten Rekord von Isabella Bernhard um 29 Sekunden verbessert.

Die ursprünglich favorisierte Branka Hajek, bei der es anscheinend diesmal nicht so gut lief, brach das Rennen bei Kilometer 25 ab. Verständlicherweise war ihr wohl die Vorbereitung auf die 100km- WM in 2 Wochen wichtiger.

Der Wettbewerb um die Plätze 2-6 war wiederum spannend, denn diese 5 Damen liefen innerhalb von nur 2:30 Minuten ins Ziel. Schnellste war Marion Braun (SV Germania Eicherscheid), die u.a. auch schon über die 100km- Strecke bei der EM 2008 Mannschaftsbronze geholt hat, inzwischen aber der W 50 angehört. Überhaupt war es interessant, dass vor allem Läuferinnen der Altersklassen 35-50 auf den vordersten Rängen zu finden waren. Die schnellste Dame unter 35 kam in über 5h auf Platz 20 ins Ziel.

Auf Braun folgten kurz nacheinander Susanne Bitzer (SC Hechingen), Ildiko Wermescher, eine Läuferin der ungarischen Berglaufnationalmannschaft, sowie Antje Schuhaj und Barbara Guranti (beide TV Jahn Kempten).

Europacup der Ultramarathons

Beim Europacup der Ultramarathons zählen die besten drei Wertungen aus einer Serie von 6 Läufen (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Rennsteiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien), 57 km Wörthersee- Trail (Österreich) und 50 km Alb- Marathon).

Herren

Hier stand die endgültige Entscheidung um den Europacupsieg zwischen Daniel Beha und Christian Stork an. Zwar war Stork in den 3 direkten Vergleichen als Gesamtsieger von Rennsteiglauf, 100km Biel und 50km Mnisek pod Brdy jeweils etliche Minuten vor Beha gelegen. Beha war allerdings in den restlichen beiden Läufen von Celje und Wörthersee –bei denen Stork nicht antrat- jeweils schnellster Europacupläufer, sodass er dort ebenfalls eine Zeitdifferenz von 0 aufwies. Wäre Stork in Gmünd nicht angetreten oder langsamer als Beha gewesen, hätte Beha also mit ihm gleichgezogen.

Durch seinen 7. Platz mit dem er wiederum schnellster Europacupläufer war, verhinderte Stork dies aber entschieden. Daniel Beha erreichte das Ziel als Gesamt-Elfter. Jürgen Kiebler als Gesamt- Achter war beim Alb Marathon zwar schneller als Beha, der aber dennoch seinen zweiten Europacup- Platz verteidigte. Kiebler blieb hinter dem Schweizer Robert Etter der vierte Platz.

Damen

Bei den Damen war der Sieg ebenfalls noch offen. Allerdings war im Grunde schon klar, dass Marion Braun, wenn sie antritt höchstwahrscheinlich schnellste Europacupläuferin würde und den Cup somit „nach Hause laufen“ kann. Weitaus offener war hier noch das Rennen um Platz 2, da in Celje, Mnisek und am Wörthersee jeweils unterschiedliche Läuferinnen die schnellsten waren. Letztendlich erwies sich die Gesamt- Siebte, Eva Uebelhör als zweitschnellste Läuferin des Alb Marathons, die Stephanie Lieb erfolgreich auf Distanz halten konnte. Stephanie Lieb war mit einer sehr guten Zeit bei den 100km von Biel, sowe als schnellste ECU- Läuferin am Wörthersee ebenfalls aussichtsreich positioniert, erreichte hier aber nur Platz 13. Die vorläufigen, ab 25.10. die endgültigen Gesamtergebnisse stehen unter www.europacup-ultramarathon.eu/ zur Verfügung.

Mannschaften

Der Sieg in der Mannschaftswertung blieb wie zuletzt 2007 wieder bei der ausrichtenden DJK Schwäbisch Gmünd, obwohl mehrere DJK- Athleten kurzfristig absagen mussten. In einer Zeit von 11:38,01h konnten Mike Gold, Stefan Behringer und Jörg Schreiber die LG DUV I (Florian Böhme, Karlheinz Würz, Jürgen Schoch; 11:58,01h) sowie den SV Mindelzell (Achim Zimmermann, Hermann Jehle, Jens- Uwe Brack; 12:06,28h) auf Distanz halten.

Auch bei den Damen war das Podest erfreulich gefüllt. Antje Schuhaj, Barbara Guranti und Ulrike Walter vom TV Jahn Kempten stellten in 14:14,41 sogar die schnellste Damenmannschaft seit 2003. Platz 2 ging an die TSG Schnaitheim (Pfister-Neubauer-Schielf) in 15:35,13h vor dem Rennsteiglaufverein (Mrotzek – Lange- Weissbrodt in 16:46,26h) und der LG Bad Waldseer Lauffieber (Häusler- Schoch- Abouid; 16:50,58h).

Stafettenlauf

Beim Schüle Stafettenlauf der Betriebs- und Freizeitmannschaften teilen sich bis zu 10 Läufer die 50km- Strecke, um so gemeinsam eine Leistung zu erreichen, die dem Einzelnen nicht möglich wäre. Hier gab es in diesem Jahr eine Überraschung, denn die Polizei Schwäbisch Gmünd war in diesem Jahr in 3:56,57h 30 Sekunden schneller als der Sieger der beiden Vorjahre, die Hirschvogel Automotive Group die sich dennoch um 5 Minuten gesteigert hat.

Insgesamt war wieder eine bunte Mischung aus Spaß- und Betriebsmannschaften am Start. Bei den Betriebsmannschaften waren auch dieses Jahr viele Betriebe aus Gmünd oder dem Gmünder Umfeld (TRW Automotive, Hirschvogel, Menrad, Julius Schüle Druckguss [der namensgebende Sponsor des Stafettenlaufs], Vossloh, VGW Schwäbisch Gmünd, Schleich GmbH). Es spricht ja für einen Betrieb, sein Betriebsklima und Zusammengehörigkeitsgefühl, wenn das möglich ist. Allerdings hat eher die Zahl der Freizeit- Mannschaften zugenommen als die der Betriebsmannschaften. Die Liste geht dabei von den Freiwilligen Feuerwehren Abt. Innenstadt und Wetzgau, über die Bergwacht, das THW, den Tennisverein Gmünd, den AGV 1959, Stern Nepal e.V., der Gmünder Tagespost Jugendredaktion und den TSV Mutlangen bis hin zu recht unorthodoxen Vereinigungen, wie Hello Kitty, Cytokine Storm und ETA Plus Runners. Auch was sich wohl hinter „Feinrippjoggolade“ verbergen mag darf gerne noch aufgeklärt werden.

Insgesamt waren dieses Jahr 28 Stafetten am Start, was bei durchschnittlich 7 Teilnehmern pro Stafette knapp 200 Menschen sportlich auf die Beine brachte.

Gmünder Tagespost Rechberglauf

Herren

Der 25km Gmünder Tagespost Rechberglauf ist mit 780 Höhenmetern und ohne längere Bergab- Passagen ein klassischer Berglauf und zieht seit mehreren Jahren verstärkt Bergläufer an. Dieses Jahr waren 380 Teilnehmer gemeldet, von denen –inklusive 25 Aussteiger vom 50km- Lauf- 351 ins Ziel kamen.

Hier gewann wie im Vorjahr der in Triesdorf studierende Österreicher Bruno Schumi vom Klagenfurter Leichtathletik Club in 1:39,42h, der dieses Jahr in Süddeutschland schon einige Siege für sich verbuchen konnte (z.B. in Dinkelsbühl und am Altmühlsee), mit dem nach seiner Vorstellung vom Vorjahr zu rechnen war.

Hauke Dutschak, ursprünglich für den 50km- Lauf gemeldet, sicherte sich in 1:43,10h aber doch lieber den 2. Platz beim Rechberglauf, den er 2008 auch schon einmal gewonnen hatte. Ein wenig überraschend gelang es Joachim Stegmaier von der DJK Schwäbisch Gmünd Platz 3 in 1:48,36h für sich zu verbuchen. Dies trug sehr zur guten Stimmung auf dem Rechberg bei.

Damen

Bei den Damen musste die Favoritin und Vorjahressiegerin, Lena Kopp krankheitshalber absagen. Sylke Schmitz nutzte die Gunst der Stunde und siegte in 1:58,51h –einer Zeit, die auch Lena Kopp erst einmal hätte schaffen müssen (Siegzeit 2009 – 2:00,45h). Sylke Schmitz (Team SKINFIT) kommt aus Rottenburg und ist Gewinnerin mehrerer Schweizer Klassiker wie Zermatt Marathon, Schilthorn Halbmarathon und dieses Jahr u.a. Siegerin des Hohenneuffen- Berglaufs. Keine Unbekannte also, sondern eine klassische Bergläuferin.

Platz 2 belegte Jutta Bidermann, LSG Aalen -dieses Jahr Baden-Württembergische Meisterin im Halbmarathon W 50- in der Zeit von 2:03,48h. Branka Hajek wurde Dritte mit 2:05,21h (s.o.).

Bei den „Powerwalkern“ waren Martin Heil (Lauffen a.N.; 2:44,18h) und der Sieger im 24h Walking bei der Walking WM 2006, Helmut Wimmer (2:52,18h) am Schnellsten. Ca. 70 Läufer waren noch langsamer als diese beiden.

Walking/ Nordic Walking über 18km

An der erstmaligen Austragung des Walking/ Nordic Walking Wettbewerbs auf der gegenüber dem Vorjahr von 30 auf 18km verkürzten Strecke nahmen 43 Walker, Walkerinnen und Wanderer teil, die meisten davon als Nordic Walker. Es zeichnet das Walking beim Alb Marathon aus, dass hier das gemeinsame sportliche Erleben der Landschaft auch weniger ambitionierten, teilweise auch durch Alter oder Behinderung eingeschränkten Personen möglich gemacht wird.Siegerzeiten werden hier deshalb bewusst nicht genannt. Wer ankommt ist Sieger.

Umicore 10km- Lauf

Der umicore 10km Lauf führt von der Innenstadt über die Bocksgasse in den Schwerzer und den Katharinenwald um dann über Hölltal samt Finnenbahn wieder in die Innenstadt zurück zu kehren. Wie bisher in jedem Jahr gab es beim umicore 10km- Lauf 2 Rekorde, einen Teilnehmerrekord (191 Meldungen, davon 178 im Ziel) und einen Streckenrekord durch Johannes Großkopf.

Aus letzterem geht hervor, dass auch in diesem Jahr der für das Sparda Team Rechberghausen startende Gmünder Johannes Großkopf gewann. Die Siegzeit war 33,44min, was nochmals 20 Sekunden schneller als im Vorjahr war. Sein Vereinskollege Allessandro Collerone machte ihm ein wenig Dampf und erreichte das Ziel in 35,30 als Zweitplazierter vor Wolfgang Gauss vom Team Erdinger alkoholfrei (36,11 min).

Zu den Zeiten ist natürlich zu sagen, dass es sich –passend zum Alb Marathon- um einen leicht hügeligen, nicht unbedingt rekordverdächtig schnelle Strecke handelt.

Bei den Damen siegte Irmgard Rettenmaier von der DJK Ellwangen in 45,17min vor Monika Loebermann vom TSF Welzheim (46,10 min) und der Vorjahreszweiten Monika Schneider von der KSK Ostalb.

Der Wanderpokal der Fa. umicore für die größte teilnehmende Laufgruppe ging unter großem persönlichen Einsatz der Betriebsleitung (Geschäftsführer Thomas Engert und stellvertretender Geschäftsführer Karl Hieber waren beide am Start) für dieses Jahr zurück an die Firma umicore.

Umicore Jugendlauf mit Gmünder Jugendmeisterschaft

Der zweite „umicore- Lauf“, der 1,8km Jugendlauf fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. Nach ganz schwacher Voranmeldung zog das Interesse am Veranstaltungstag zum Glück noch an, was mit Sicherheit auch der Initiative interessierter Eltern und Lehrer, besonders des Franziskus Gymnasiums zu verdanken ist.

Viele kurzfristige Meldungen und Änderungen am Veranstaltungstag führten allerdings zu einer erhöhten Zahl von Irritationen und Fehlern in der EDV, sodass die Premiere sicher noch nachgebessert werden muss.

Gmünder Jugendmeister und –meisterinnen wurden:

Schüler C: Dominik Uhlig (VFR Herpersdorf) – 7.10 min — Luca Maren Manzke (Schwäb. Gmünd) – 7,23 min

Schüler B: Constantin Schuler (Franziskus Gymnasium) – 7:17 min — Kim Schmid (Franziskus Gymnasium) 7:54 in

Schüler A: Daniel Wiemer (LG Staufen) – 6:09 min — Nele Friedhoff (LG Staufen) 6:37 min

Jugendliche B: Florian Wiedmann (Wustenrieter Runners) – 6:10 min — weiblich: nicht besetzt

Jugendliche A: Lukas Großkopf (Hans Baldung Gymnasium) – 6:09 min — weiblich: nicht besetzt

Sparkassen- Bambini- und Schülerläufe

In jedem Jahr ihren eigenen Reiz haben die Bambini- und Schülerläufe auf der Marktplatzrunde von 300 bis 900m. Hier ging es bei den etwa 210 Kindern imVor- und Grundschulalter vor allem ums Ankommen, den Spaß an der Bewegung und die Freude am Laufen. Manchmal gewann aber auch schon erkennbar der Ehrgeiz die Oberhand, wenn 2 Knirpse miteinander ins Ziel sprinteten. Die Kinder liefen in getrennten Läufen je nach Alter eine (3-4 Jährige), zwei (5-7-jährige) oder drei Marktplatzrunden (8- bis 9-jährige). Alle Ankommenden erhielten von der DJK eine Medaille, die mit erkennbarem Stolz getragen wurde. Das Café Bühr spendierte den Kindern im Ziel frische Backwaren und so war der besonders für Vorschulkinder ja doch anstrengende Lauf schnell wieder weggesteckt.

Dieses Jahr nahmen wieder mehr Kinder teil als in den Vorjahren. Besonders der Kindergarten Villa Kunterbunt war optisch sehr präsent. Welche anderen Kindergärten präsent waren, war schwer fest zu stellen.

Man darf wohl sagen, dass Erzieher wie Kinder mehrheitlich zufrieden nach Hause gingen.

Schüler- und Jugendläufe im Rahmen des Sparkassen Alb Marathon - Wettstreit um den Gmünder Jugendmeister

Der Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd versucht seit mehreren Jahren, nicht nur für erwachsene Marathonläufer und Langstreckenläufer attraktiv zu sein, sondern auch Gmünder Schüler und Schülerinnen mit speziellen Wettbewerben ans Laufen heran zu führen. Insgesamt soll es bei diesen Rahmenwettkämpfen nicht (nur) um das Gewinnen, sondern um die Freude an der Bewegung gehen. Stadt Schwäbisch Gmünd, DJK, umicore und Sparkasse haben das gemeinsame, gesellschaftliche Ziel, Freude an Sport und Bewegung bei Kindern zu fördern.

Hier gibt es dieses Jahr eine bisher wenig beachtete Neuerung, nämlich den Umicore Schüler- und Jugendlauf, der erstmals ausgetragen wird. Dieser Wettbewerb findet auf einer 1,8km- Wendepunktstrecke vom Marktplatz zum Stadtgarten statt. Der Start erfolgt dabei zusammen mit den „großen” Läufern des 10km- Laufs.

Der Wettbewerb ist offen für Läufer und Läuferinnen der Jahrgänge 1991 bis 2000 (Schüler A-C bis Jugend A) und wird getrennt nach Altersklassen ausgetragen. Der Gesamtschnellste und die Gesamtschnellste erhalten außerdem den Titel eines Gmünder Jugendmeisters. Der Lauf findet genauso wie der parallel startende 10km- Lauf mit professioneller Zeitnahme und Ergebnisliste statt. Die Siegerehrung findet wenige Minuten nach dem Zieleinlauf auf der Bühne am Marktplatz statt. Den Siegern winken Spargutscheine der Sparkasse.
Es ist unsicher, wer diese Spargutscheine gewinnt. Sicher ist jedoch der Gewinn an Fitness unter den Teilnehmern. Die DJK hofft deshalb auf einen spannenden Jugendlauf - und darauf, dass etwas mehr Jugendliche den Gameboy mit den Laufschuhen tauschen als im Vorjahr auf der Marktplatzrunde.

Die Anmeldung ist möglich unter www.albmarathon.de, wo sich auch alle weiteren Informationen finden, oder per Post mit Anmeldevordruck aus der Alb Marathon Ausschreibung. Sie liegt bei i-Punkt, Kreissparkasse Ostalb, Gmünder Tagespost und Sport Schoell aus. Nachmeldungen sind am Freitag, 22.10. von 17 bis 20 Uhr und Samstag 23.10 von 7 bis 11 Uhr im Wettkampfzentrum Prediger möglich. Der Start findet am Samstag um 12:00h statt.

Für jüngere Schüler (Unteres Grundschulalter; Jahrgänge 2001-2003) und Bambini (Kinder im Vorschulalter; Jahrgänge 2004-2006) gibt es weiterhin die Sparkassen Schüler- und Bambiniläufe.

Kurz nachdem die „Großen” beim 50km Alb Marathon gestartet sind, kommt die Stunde der Kleinsten. Dabei wird rund um den Marktplatz ein kleiner, 300m langer Rundkurs angelegt, der je nach Alter 1 bis 3mal durchlaufen werden muss. Der Start erfolgt getrennt nach Jahrgängen und ohne Zeitnahme und Leistungsdruck. Die Anmeldung ist kostenlos; jedes Kind erhält eine Medaille und ein Backwerk (Bistrocafé Bühr).

Für die Schüler- und Bambiniläufe kann auf dem Marktplatz am Sparkassen- Stand beim Marienbrunnen gemeldet werden. Dies erfolgt über eine Postkarte, die später auch an einer Verlosung von 10 Spargeschenkgutscheinen á 25.-€ teil nimmt. Unter den Kindergärten, Schulen und Vereinen, für die die Schüler starten wird außerdem ein 100.- € Spargeschenkgutschein verlost.

Wieser zum 10. Mal siegreich beim Sparkassen Alb Marathon //// EM- Vierte Branka Hajek siegt souverän bei den Frauen

Allgemeines
Am Samstag, dem 24.10. fand der größte Ultramarathon Süddeutschlands, der Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd über 50 km statt, der von der DJK Schwäbisch organisiert und von der Gmünder Tagespost / Schwäbische Post präsentiert wird. Weitere Teilstrecken sind der Gmünder Tagespost- Rechberglauf über 25km, das 30km DJK- Walking, der umicore 10km- Lauf, die Sparkassen Schülerläufe sowie die AOK Bambiniläufe.

Die DJK hatte dieses Jahr besonderes Wetterglück, da zwischen 2 trüb- regnerischen Tagen ein sonniger Oktobertag mit Nebel und weiten Ausblicken die Läuferherzen höher schlagen ließ. Die hohe Luftfeuchte und die Sonne machten es allerdings vielen Teilnehmern schwer, schnelle Zeiten zu laufen. Einmal mehr Kaiserwetter über den Drei Kaiserbergen. Und einen Kaiser gab es auch:
Zum nunmehr 10. Mal (1995, 1997-2000, 2002-2004, 2007, 2009) siegte Jürgen Wieser beim Alb Marathon, dem er damit endgültig seinen Stempel aufgedrückt hat.

Mit Meldezahlen von insgesamt 1356, sowie 1213 Läufern im Ziel gab es gegenüber 2008 einen Teilnehmerrückgang um 20 Teilnehmer, der aber verschmerzbar ist. Nur 2005 und 2008 gab es mehr Teilnehmer als heuer. Schüler- und Bambiniläufe mit zusammen gut 300 Teilnehmern sind in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt.
Es gab 532 Zieleinläufe über 50km (-30), 342 Zieleinläufe über 25km (-7), 130 Zieleinläufe über 10km (+20), 14 Walker und 48 Nordic Walker im Ziel über 30km (+13) sowie 147 Staffettenläufer (-14).

Der Start erfolgte für die 25-, 30- und 50km- Wettbewerbe gemeinsam um 10:00h vom historischen Marktplatz in der Mitte der Stadt, wo die Läufer und Walker von Bürgermeister Joachim Bläse (in Vertretung OB Arnold) und einem Vertreter der Kreissparkasse Ostalb auf die Strecken geschickt wurden. Eine Umstellung am Start führte dazu, dass die Läufer sich diesmal bis auf den Johannisplatz zurück stauten und erstmals länger als eine Minute brauchten, um die Ziellinie zu überqueren.
Das Startsignal zum umicore 10km- Lauf gab um 12:00h der stellvertretende Geschäftsführer von umicore Schwäbisch Gmünd, Karl Hieber.

Neben der DJK sind die Partnervereine TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten, das Jugendhaus, das DRK, das THW, die Freiwillige Feuerwehr Gmünd und der AGV 1973 bei der Organisation dabei, außerdem auch die Stadt Schwäbisch Gmünd. Auch AOK und Sparkasse haben für „ihre“ Läufe zusätzlich Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt.

Der Sparkassen Alb Marathon
Im Gegensatz zum vorigen Jahr, als gleich 4 hochklassige Langstreckenläufer um den Sieg kämpften, fand Jürgen Wieser dieses Jahr keine ebenbürtigen Gegner. Wenige Tage vor dem Start war es zu verletzungsbedingten Absagen von 3 der 6 angemeldeten Spitzenläufer gekommen (Schumacher, Dehaut, Krause). So gewann Wieser in einem souveränen Start- Ziel-Sieg in einer Zeit von 3:21,16h. Das bedeutete sage und schreibe 14 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplazierten, Danny Thewes (Möllner SV), einem der wenigen verbliebenen Mitfavoriten.
Im Ziel fand Wieser lobende Worte für die Schönheiten des Alb Marathons und freute sich sichtlich über seinen 10. Sieg. Dies galt auch für die Zuschauer, die ihm -für Gmünder Verhältnisse- frenetisch applaudierten.
Der Zweitplazierte, Danny Thewes hatte sich bis 2008 eher auf kurze Strecken spezialisiert (Siege beim Celler Wasa Lauf 2008 (15km) und beim Krakower Mittsommernachtslauf (30km) und erst 2009 begonnen, Strecken über Marathondistanz und mehr zu laufen. Mit seinen Siegen in Mnisek und Celje 2009 hat er dieses Jahr sein Potential aufblitzen lassen und man darf gespannt sein, wie weit er sich noch steigern kann.
In 3:40,25h kam Klaus Wießner (4-facher Sieger des Fichtelgebirgsmarathons und amtierender oberfränkischer Marathonmeister) als Dritter ins Ziel. Jürgen Kiebler (TV Isny; 3:47,56h) und der Österreicher Hannes Krannixfeld (MSC Rogner Bad Blumau; 3:48,18h) folgten.

Für Sportkenner besonders interessant war das Rennen bei den Damen: Zum einen war die Ultramarathonläuferin Branka Hajek, diesjährige WM- Vierte über 100km und deutsche 100km- Meisterin 2008 am Start Zum anderen lief auch die renommierte Bergläuferin Veronika Ullrich, die in diesem Jahr z. B. die Tour de Tirol gewonnen hat, sowie bei der Berglauf- WM mit der Mannschaft Bronze geholt hat. Es traten also 2 hochkarätige Spezialistinnen unterschiedlicher Disziplinen gegeneinander an, um zu gewinnen.
Das Rennen lief dann mehr oder weniger so, dass Ullrich die führende Hajek besonders am Berg immer wieder testete und an sie heran lief, sich aber nie dauerhaft die Führung sichern konnte. Dagegen konnte Hajek besonders im hinteren Teil der Strecke ihre Stärken im Bereich jenseits Marathon ausspielen. Sie erlief sich so im Ziel einen 7-Minuten-Vorsprung auf Ullrich und siegte in 3:57,30h, der drittschnellsten, beim Alb Marathon je gelaufenen Zeit. Auch die Zeit von Ullrich (4:04,36h) ist im Übrigen gut. In Jahren mit einem schwächeren Teilnehmerfeld hätte sie wohl zum Sieg ausgereicht. Zwischen 1998 und 2009 waren auch nur 12 Läuferinnen schneller gewesen als sie. Ullrich wiederum distanzierte die nächste Ultramarathon- Spezialistin, Pamela Veith (LG Dettingen; 4:17,30h), Viertplatzierte der Deutschen Meisterschaften über 100km deutlich. Platz 4 belegte Anna Hughes (Marka Sport Team; 4:23,47h), eine weitere Ultramarathonspezialistin vor Lokalmatadorin Andrea Calmbach (DJK Schwäbisch Gmünd, 4:28,05h), die sich wiederum auf lange, alpine Bergläufe spezialisiert hat.

Europacup der Ultramarathons
Beim Europacup der Ultramarathons zählen die besten drei Wertungen aus einer Serie von 5 Läufen (bestehend aus den 100 km Biel (Schweiz), 72 km Rennsteiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien) und 50 km Alb- Marathon).

Hier war von vornherein das entscheidende Rennen zwischen den beiden Führenden, Danny Thewes und Hannes Krannixfeld angesagt:
Konnten sich die beiden noch bei ihrem ersten Europacuplauf 2009 in Mnisek pod Brdy durch gemeinsamen Einlauf den Sieg teilen, so war dies nun nicht mehr möglich. Schlussendlich konnte Krannixfeld den davonziehenden Thewes nicht mehr halten und musste von Krämpfen geplagt sich Stück um Stück zurückfallen lassen.

Bei den Damen stand die Europacup- Siegerin schon vor Beginn des Rennens fest, da Bärbel Lemme nach Siegen in Celje und Mnisek sowie mit ihren Laufzeiten von Rennsteig und Biel uneinholbar in Führung lag.
Die folgenden Plätze bei den Damen konnten noch nicht vergeben werden, da ein laufender Protest wegen unerlaubter Fahrradbegleitung und Verpflegung außerhalb der Verpflegungsstellen noch nicht entschieden werden konnte. Die Entscheidung erfolgt in Kürze und die Ergebnisse stehen dann unter www.rennsteiglauf.de zur Verfügung.

Europacup

Europacup der Ultramarathons (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz), 72 km Renn-steiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien), 75 km Celje (Slowenien) und 50 km Alb- Marathon; gewertet wurden die 3 jeweils besten Ergebnisse; in Klammern angegeben sind die addierten und gewichteten Rückstände auf die Sieger der einzelnen Läufe)

Herren:
1. Danny Thewes (Möllner SV) - 0 sec
2. Hannes Kranixfeld (MSC Rogner Bad Blumau (AUT)) – 1859 sec
3. Daniel Beha (CIS Amberg) – 4959 sec
4. Andreas Maisch (Heimerdingen) – 6088 sec
5. Marco Summermatter (Glis (CH)) – 6662 sec
Frauen:
1. Bärbel Lemme (Möllner SV) – 0 sec
2. Wegen eines laufenden Protestverfahrens sind die nachfolgenden Platzierungen noch offen

Mannschaften
Der Sieg in der Mannschaftswertung blieb in der Region – allerdings nicht wie vom Veranstalter vorher erhofft in den Reihen der ausrichtenden DJK. Wegen mehrerer verletzungsbedingt fehlender Athleten wurde die DJK I (Schreiber-Fischer- Klingler) nur Dritter in einer Zeit von 13:08,34h. Sieger wurde nämlich das Sparda Team Rechberghausen (Höpfner- Gromer- Zimmermann) in 12:13,19h vor der TG Victoria Augsburg (Flieger- Rößner- Huber) in 12:23,56h.
Auch bei den Damen waren erstmals seit längerem genügend Mannschaften am Start, um das Podest komplett zu besetzen. Am Schnellsten war hier das Team der TSG Maxdorf (Bernhard- Alt- Wehowsky) in 15:25,51h vor dem Team Gillig (Lunz- Gillig- Auer; 15:59.35h) und dem Team Bittel (Hirschmann- Mohr- Mertl; 17:55,29h).

Stafettenlauf
Beim Stafettenlauf der Betriebs- und Freizeitmannschaften teilen sich 5 bis 10 Läufer die 50km- Strecke, um so gemeinsam eine Leistung zu erreichen, die dem Einzelnen nicht möglich wäre. Am Schnellsten war wie im Vorjahr die Hirschvogel Automotive Group I in 4:02,45 h vor der TRW Automotive Gmbh II in 4:10,35h, auch wenn die beiden Stafetten es langsamer angehen ließen als im Vorjahr.
Auf den dritten Platz gelangte dieses Jahr ein Team, das bisher noch nicht am Start war, nämlich das Laufteam der Bergwacht Schwäbisch Gmünd.

Insgesamt war in diesem Jahr eine bunte Mischung an Stafetten am Start: Darunter waren nicht nur die namhaftesten Betriebe aus Gmünd oder dem Gmünder Umfeld (TRW Automotive, Schüle Druckguss, Hirschvogel, Menrad, Vossloh, Erhard Automotive, Polizei Gmünd, Schule für Physiotherapie), sondern auch vermehrt Freizeitmannschaften (z.B. Freiwillige Feuerwehr Wetzgau, TV Mögglingen, @ läuft, Ärzte Staffel Schwäbisch Gmünd).
In jedem Fall spricht eine Teilnahme ja für gutes Betriebsklima und Zusammengehörigkeits-gefühl. Insgesamt waren dieses Jahr wieder 21 Stafetten am Start, was bei durchschnittlich 7 Teilnehmern pro Stafette 150 Menschen sportlich auf die Beine brachte.

Walking/ Nordic Walking über 30km
An der Austragung des Walking/ Nordic Walking Wettbewerbs über 30km nahmen 14 Walker/ Walkerinnen und 48 Nordic Walker teil. Sie stellten sich zum letzten Mal der anspruchsvollen Strecke über Hohenstaufen, Asrücken, Metlangen und durch das Hölltal stellten. Mit über 600 Höhenmetern ist auch diese Strecke eine echte Leistung und demonstriert, dass (Nordic) Walking, entgegen in Laufkreisen verbreiteten Einschätzungen eine echte Sportart ist. Hier würde selbst Achim Achilles an sich zweifeln.
Am zügigsten walkte wie in den Vorjahren Helmut Wimmer, TSV Westhausen in 3:14h, womit er für gewisse Irritationen beim Publikum sorgte, da er so noch vor Jürgen Wieser den Zielkanal durchquerte.
Es ist erfreulich, dass dieses Jahr wieder etwas mehr (Nordic) Walker teilgenommen haben
Da die DJK aber den Eindruck hat, dass sich die Mehrzahl der Walker eher auf kürzeren Strecken als 30km zuhause fühlt, wird die Streckenführung im kommenden Jahr umgestaltet und gekürzt. Näheres dazu folgt zu gegebener Zeit.

Gmünder Tagespost Rechberglauf
Der 25km Gmünder Tagespost Rechberglauf auf den Gmünder Hausberg hat einen gänzlich anderen Charakter als der Alb Marathon. Er ist mit 780 Höhenmetern und ohne längere Bergab- Passagen im Grunde ein klassischer Berglauf und eben kein Bergmarathon. Deshalb ist er auch seit Jahren der Mittelpunkt von Teilnehmern aus der Region, die sich eher auf Berglauf oder Strecken unter Marathon spezialisiert haben. Auch dieses Jahr waren wieder knapp 400 Teilnehmer gemeldet, von denen 342 ins Ziel kamen.
Hier kam es zu überraschenden Ergebnissen, denn es gewann der in Weihenstephan studierende Österreicher Bruno Schumi (Klagenfurter Leichtathletik Club). Obwohl er in der weiteren Umgebung von Schwäbisch Gmünd schon einige Siege für sich verbuchen konnte (Stadtlauf Dinkelsbühl 2008, Bottwartal Halbmarathon 2009), hatte ihn wohl niemand wirklich auf der Rechnung. Er siegte in der recht flotten Zeit von 1:38,10h, einem Niveau, das seit dem Streckenrekord von Markus Brucks im Jahr 2004 (1:36,11h) kein Sieger mehr erreicht hat.
Auch der Zweitplazierte, Christian Strauch ist kein Langsamer. 2009 gewann er in 2:36h den Metropolmarathon Fürth und zeigte beim Altmühlsee- Halbmarathon 2008 auch schon einmal Bruno Schumi die Hacken. In diesem Fall sah er Schumis Hacken jedoch und kam in 1:41,11h auf Platz 2, knapp vor Thomas Bauer (TF Feuerbach; 1:41,34h). Der gesundheitlich ange- schlagene Vorjahressieger, Hauke Dutschak (LT Winnenden) kam in 1:42, 35h auf Platz 4.

Bei den Damen siegte wie im Vorjahr und 2005 Lena Kopp (Sparda Team Rechberghausen), blieb aber in 2:00,45 h etwas über der „magischen Grenze“ von 2 Stunden, die sie im Vorjahr noch unterboten hatte. Die Konkurrenz (Jutta Bidermann, LSG Aalen; 2:07,10h und Gaby Abele, Ostalb- Runners Gmünd; 2:11,20h) verwies Kopp allerdings auch so recht eindeutig auf die Plätze.

Umicore 10km- Lauf
Der umicore 10km Lauf führt von der Innenstadt über die Bocksgasse in den Schwerzer und den Katharinenwald um dann über Hölltal samt Finnenbahn wieder in die Innenstadt zurück zu kehren. Von der Teilnehmerzahl her hat der umicore 10km- Lauf noch Potential nach oben, da es trotz des tollen Herbstwetters, das auf dieser Strecke besonders zum Genießen einlud kaum Nachmeldungen gab.

Bei den Herren siegte der Favorit. Das war wie im Vorjahr Johannes Großkopf. Er hat inzwischen nur von der DJK Schwäbisch Gmünd zum Sparda Team Rechberghausen gewechselt. Er drückte dieses Jahr seine Vorjahreszeit noch um 90 Sekunden und stellte in 34,04 min einen neuen Streckenrekord auf, der angesichts der leicht hügeligen und eckigen Strecke nahe am Optimum liegen dürfte. Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit folgten ihm Robin Niemann (Skiclub Olpe) in 37,35 min und Robin Göhringer (DJK Schwäbisch Gmünd) in 38,08min. Würde man Großkopfs Vorsprung auf einen 50km-Lauf hochrechnen, so hätte er gestern sogar noch mehr Vorsprung als Wieser gehabt…

Prominentester Teilnehmer des 10km- Laufs war der Sportbürgermeister der Stadt Gmünd, Joachim Bläse, der in 47 ,21 min eine formidable Zeit weit in der vorderen Hälfte ablieferte (Platz 28 gesamt).

Bei den Damen siegte Nicola Wittner von der TG Donzdorf, die bereits im Frühjahr beim Stadtlauf Platz 2 belegt hatte in 43,27 min. Wie im Vorjahr hielt Monika Schneider die Fahne der Kreissparkasse Ostalb hoch und beendete den Lauf als Zweite (44,45min), kurz vor der Juniorin Ricarda Spille (46,12 min).

AOK- Bambiniläufe
In jedem Jahr ihren eigenen Reiz haben die AOK- Bambiniläufe auf der Marktplatzrunde von 300 oder 500m, denn die kindliche Begeisterung war wie immer ungeheuer groß. Dieses Jahr nahmen weniger Kinder teil, als in den Vorjahren. Das dürfte ähnlich wie bei den Schülerläufen damit zu tun haben, dass es in Schwäbisch Gmünd inzwischen einfach mehr Veranstaltungen dieser Art gibt als in den Jahren vorher. Das Engagement vieler Gmünder Kindergärten (und der beteiligten Eltern) steht jedenfalls außer Zweifel.
Die Kinder wurden von der AOK einheitlich mit T- Shirts ausgestattet und liefen in 2 getrennten Läufen je nach Alter eine kleine (3-4 Jährige) oder große Marktplatzrunde (5- und 6-jährige). Das Café Bühr spendierte den Kindern im Ziel frische Backwaren und so war der anstrengende Lauf (kleinere Stürze inklusive) schnell wieder weggesteckt.
Auch in diesem Jahr führte Frau Simblet von der AOK eine Verlosung attraktiver Preise an die teilnehmenden Kindergärten durch. Man darf wohl sagen, dass Erzieher wie Kinder mehrheitlich zufrieden nach Hause gingen

Sparkassen- Schülerjahrgangsläufe
Bei den Sparkassen- Schülerjahrgangsläufen war die Beteiligung trotz beginnender Herbstferien etwas höher als im Vorjahr. Besonders die Jahrgänge 1998-99 waren deutlich besser vertreten als im Vorjahr. Die Sieger und Siegerinnen der einzelnen Jahrgangsläufe werden nachgereicht. Es wurden die 3 schnellsten Schüler und Schülerinnen jeder Altersklasse namentlich erfasst.
Aus der Verlosung unter den vorangemeldeten Schulen ging als Sieger die Rauchbeinschule hervor, die einen Spargeschenkgutschein in Höhe von 200€ erhielt. Etwas geringere Beträge brachte das Losglück der Grundschule Weiler, der Franziskus Grundschule und dem Franziskus Gymnasium.

Verantwortlich:
Matthias Wenzel
Emmendinger Str. 7
79 211 Denzlingen; Tel. 0178/ 478 18 68

Next Page →